„Eine Kombination aus mutig und verrückt“
Wer mit über 100 km/h auf Skiern den Berg hinunter rast, muss schon eine ordentliche Portion Mut aufbringen. Noch um ein Vielfaches größer muss die Überwindung sein, wenn man dabei nahezu blind unterwegs ist – so wie Noemi Ristau. Weniger als zwei Prozent Sehkraft hat die 26-jährige Skifahrerin noch. Doch das hat sie nicht davon abgehalten, ihrem früheren Hobby nun in Rennen nachzugehen. Gemeinsam mit ihrem Guide Lucien Gerkau hat sich Ristau für die Paralympischen Spiele in PyeongChang qualifiziert – und bei der Generalprobe in Kanada sogar den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere eingefahren.
