Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Annika Zeyen jubelt im Handbike
Annika Zeyen nach dem Straßenrennen © DBS

Bei der Para Radsport-WM in Baie-Comeau (Kanada) hat Annika Zeyen (37) nach der Goldmedaille im Zeitfahren auch das kräftezehrende Straßenrennen gewonnen und erneut den Titel geholt. Seit Saisonbeginn dominiert sie die Klasse der Handbikerinnen und krönt damit ein perfektes Jahr.
 
Manuela Diening (links) bei der Siegerehrung
Manuela Diening (links) bei der Siegerehrung © Yannick Schurwanz / DRV

Mit einer starken Leistung auf der zweiten Streckenhälfte hat Manuela Diening bei den Para Rudern-Europameisterschaften in München Silber im Einer gewonnen. Bei leichtem Gegenwind und mit lautstarker Unterstützung von den Tribünen überquerte die 30-Jährige hinter der Norwegerin Birgit Skarstein die Ziellinie und jubelte über EM-Silber.

Kerstin Brachtendorf, Michael Teuber und Maike Hausberger
Kerstin Brachtendorf, Michael Teuber und Maike Hausberger © DBS

Das deutsche Team ist im Goldrausch: Mit drei Titeln für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft ist der zweite Wettkampftag der Weltmeisterschaften im kanadischen Baie-Comeau gestartet – was für eine Ausbeute. Michael Teuber (C1), Maike Hausberger (C2) und Kerstin Brachtendorf (C5) sorgten auf ihren Zweirädern für die umjubelten Erfolge.

Annika Zeyen jubelnd mit der Goldmedaille und dem Regenbogentrikot auf dem Siegerpodest
Annika Zeyen © DBS

Zwei Goldmedaillen am ersten Tag der Para Radsport-WM: Nach Dreiradfahrerin Angelika Dreock-Käser hat auch Handbikerin Annika Zeyen die Goldmedaille im Zeitfahren gewonnen. Das deutsche Team beendet Tag eins bei der WM in Kanada mit stattlichen vier Medaillen, da Maximilian Jäger Silber holte und Jana Majunke auf den Bronzerang fuhr.

Sylvia Pille-Stappat beim Rudern
Sylvia Pille-Stappat © Mika Volkmann / DBS

Auf der Olympia-Regattaanlage in München finden vom 11. bis 14. August die Europameisterschaften im Para Rudern im Rahmen der European Championships statt. In vier Bootsklassen werden dabei die neuen Europameister ermittelt. Die deutschen Athlet*innen wollen dabei vor heimischer Kulisse in drei Wettbewerben um die Medaillen kämpfen.

Angelika Dreock-Käser zeigt den Daumen hoch nach einem Rennen
Angelika Dreock-Käser © Joachim Sielski / DBS

Dank starker Leistungen in der laufenden Saison vertreten 14 Athletinnen und Athleten den deutschen Para Radsport bei den Weltmeisterschaften vom 11. bis 14. August im kanadischen Baie-Comeau. Trotz mancher Widrigkeiten stehen die Chancen auf Podestplatzierungen und das begehrte WM-Regenbogentrikot für einige sehr gut.

Angelika Dreock-Käser im Rennen auf dem Dreirad
Angelika Dreock-Käser im Rennen auf dem Dreirad © Joachim Sielski / DBS

Das Jahr 2021 war das bislang erfolgreichste ihrer Karriere: Angelika Dreock-Käser gewann den WM- und EM-Titel sowie zwei Medaillen bei ihren ersten Paralympischen Spielen. Doch all das stellte ein privater Schicksalsschlag in den Schatten. Es war und ist der Radsport, der der 55-Jährigen Kraft gibt – auch mit Blick auf die bevorstehende WM in Kanada (11. bis 14. August).