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Anja Adler und Felicia Laberer präsentieren stolz ihre Bronzemedaillen bei der WM in Mailand
Anja Adler und Felicia Laberer © Ute Freise

Einmal Gold und zweimal Bronze hat das deutsche Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im italienischen Mailand gewonnen. Neben Anja Adler jubelte auch Felicia Laberer in ihrer Startklasse über Rang drei im Kajak, musste sich den Platz auf dem Podium allerdings teilen – mit ihrer befreundeten Konkurrentin. Bereits zuvor holte Chinette Lauridsen bei ihrem WM-Debüt direkt den Titel im Auslegerkanu Va‘a.

Maximilian Jäger auf dem Dreirad vor einem Auto mit Zeitmessung
Maximilian Jäger © Kevin Voigt / DBS

Mit großem Aufgebot geht’s für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft zur WM: 18 deutsche Para Radsportler*innen treten die Reise nach Ronse (Belgien) an und wollen bei den Weltmeisterschaften auf der Straße (28. bis 31. August) ihre Bestform abrufen und möglichst weit vorne landen. Die Voraussetzungen sind im post-paralympischen Jahr ganz andere als bei der letztjährigen Ausgabe der WM. Dennoch bestehen berechtigte Hoffnungen auf einige Medaillen, sowohl durch die Routiniers als auch durch neue Gesichter.

 

Vanessa Laws auf dem Rad
Vanessa Laws © Drew Kaplan / DBS

Nirgendwo sonst fühlt sich Vanessa Laws so wohl wie auf ihrem Rad. Ihre Leidenschaft für den Para Radsport hat die 21-Jährige bereits zu einigen Medaillen bei deutschen und internationalen Wettkämpfen geführt. Vor allem in diesem Jahr überraschte die Athletin des BPRSV aus Cottbus die Konkurrenz mit starken Leistungen. Es ist der aktuelle Höhepunkt einer beeindruckenden Entwicklung, die bei der WM auf der Straße (28. bis 31. August, Ronse/Belgien) fortgesetzt werden soll.

Die gesamte Mannschaft posiert als Gruppe vor dem Korb
Die deutsche Nationalmannschaft der Herren im Rollstuhlbasketball © DBS

Mit einem Erfolgserlebnis schloss die deutsche Herren-Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball den Nations Cup Cologne (NCC) ab. Der 79:36 Sieg gegen das NCC-Auswahlteam bedeutete Platz sieben in der Gesamtwertung, nachdem es zuvor vermeidbare Niederlagen, aber auch einen Sieg gegen Favoriten Großbritannien gegeben hatte. Wichtiger als die Ergebnisse waren Bundestrainer Jan Haller aber die Erkenntnisse für die kommende EM.

Felicia Laberer in Aktion beim Kajak fahren
Felicia Laberer © Kevin Voigt

Das Jahreshighlight steht an: Nach einer bisher erfolgreichen Saison will Deutschlands Para Kanu-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften in Mailand noch einmal für Erfolgserlebnisse sorgen. Auf der Regattastrecke Idroscalo di Milano sind vom 20. bis zum 24. August neben den olympischen Teilnehmer*innen auch sechs deutsche Para Kanut*innen am Start. Ihr Ziel: Um die vorderen Plätze mitzufahren. Die Leistungen bei der diesjährigen EM stimmen das Team optimistisch.