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Anna-Maria Rieder in Aktion
Anna-Maria Rieder © Tom Weller / DBS

Die Paralympics stehen kurz bevor und damit auch eine mediale Aufmerksamkeit für den Para Sport und seine Athlet*innen, die es so nur alle zwei Jahre gibt. Dabei kommt es immer noch vereinzelt zu unglücklichen Formulierungen in der Berichterstattung. Deshalb hat die Aktion Mensch in Kooperation mit dem Projekt Leidmedien.de des Sozialhelden e.V.  und dem DBS eine Broschüre entwickelt, die zu einer Berichterstattung ohne sprachliche Diskriminierung beitragen soll.

Portraitfoto von Idriss Gonschinska im Team D Paralympics-Pullover
Idriss Gonschinska © picture alliance

„Nach Olympia ist vor den Paralympics“: Im Anschluss an die Olympischen Spiele blickt Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), auf die Paralympics in Italien, die am 6. März in Verona eröffnet werden. Zudem äußert sich der 57-Jährige zur Bewerbung um Spiele in Deutschland – und zu den nachhaltigen Potenzialen, die insbesondere die Paralympics mitbringen.

Anna-Lena Forster in Aktion beim Slalom
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Nach Olympia ist vor den Paralympics. Dieses Motto verfolgt man auch beim ZDF und hat deshalb die Dokumentation „Paralympische Heldinnen“ veröffentlicht. Moderator Florian Zschiedrich begleitet dort die deutsche Medaillenhoffnung Anna-Lena Forster sowie die US-amerikanische Para Snowboarderin Brenna Huckaby und gewinnt tiefe Einblicke in ihren Alltag, lernt ihre Familien kennen und führt sehr persönliche Gespräche über Sport und das Leben als Spitzensportlerin mit Behinderung.

Nico Messinger und Guide Robin Wunderle Arm in Arm nach dem Rennen
Nico Messinger und Robin Wunderle © Ralf Kuckuck / DBS

Die Paralympics von Mailand & Cortina (6.-15. März) werden für Nico Messinger die dritten sein. An PyeongChang 2018 und Peking 2022 hat der 31-Jährige vom Ring der Körperbehinderten Freiburg gemischte Erinnerungen. Nun reist er als frisch gekürter Gesamtweltcup-Sieger im Para Biathlon der Männer mit Sehbehinderung nach Italien und sagt unmissverständlich: „Ich will eine Medaille holen.“

Lennart Sass wirft seinen Gegner zu Boden
Lennart Sass © Lennart Sass

Erneut haben in Heidelberg die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Para Judo stattgefunden – und in der Stadt, die im August Austragungsort der Para Judo-EM sein wird. Mit dabei waren Para Judoka aus der ganzen Welt und große Namen aus Deutschland wie Isabell Thal und Lennart Sass. Beide gewannen souverän, doch noch erfreulicher war für Bundestrainerin Carmen Bruckmann der starke Nachwuchs. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.