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Eine Dame macht Bogenschießen und wird von einem Mann im Rollstuhl angeleitet
Bogenschießen bei der SportWoche für Alle © Niklas Härtig / VOIGT

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und seine Landes- und Fachverbände rufen das vierte Jahr in Folge bundesweit die Sportvereine auf, ihre Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung zu öffnen. Vom 19. bis 26. September 2026 heißt es bei der vierten Auflage der SportWoche für Alle: Ausprobieren, mitmachen, gemeinsam aktiv sein – und erleben, wie Sport Begegnungen schafft sowie nachhaltig gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.

Dr. Axel Bolsinger

Der Deutsche Behindertensportverband trauert um Dr. med. Axel Bolsinger, einen der weltweit prägendsten Experten für die Klassifizierung blinder und sehbehinderter Athletinnen und Athleten. Mit ihm verliert der Para Sport nicht nur einen herausragenden Mediziner und Klassifizierer, sondern auch eine Persönlichkeit, deren Lebenswerk den paralympischen Sport nachhaltig verändert hat.

Sebastian Marburger beim Ski Fahren mit verschiedenen Landesflaggen am linken Bildrand
Sebastian Marburger © Marcus Hartmann / Gate3 Photo Agency

Beim Weltcup-Finale im Para Skilanglauf im polnischen Szklarska Poreba-Jakuszyce feiert Sebastian Marburger (SK Wunderthausen) einen Doppelsieg über zehn Kilometer klassisch. Linn Kazmaier (SZ Römerstein) gewinnt den Gesamtweltcup. Kathrin Marchand (SC Bayer Leverkusen), Merle Menje (StTV Singen) und Max Weidner (WSV-DJK Rastbüchl) laufen erstmals aufs Podium.

Die Teilnehmenden auf einem Gruppenfoto mit Medaillen, ganz vorne wird ein T-Shirt mit der Aufschrift "Co-Trainer" hochgehalten
Erfolgreiche Co-Trainer*innen-Ausbildung © picture alliance / DBS

Nicht einfach nur dabei sein, sondern auf Augenhöhe agieren und selbst Verantwortung übernehmen – das ist die Aufgabe des Projekts „Nicht ohne uns!“, dass der Deutsche Behindertensportverband (DBS) gemeinsam mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) und dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS-MV) durchgeführt hat, um insgesamt 130 Menschen mit geistiger Behinderung zu Co-Trainer*innen auszubilden. Nach drei erfolgreichen Jahren wird das Projekt in den Landesverbänden weitergeführt.

Tribüne im Fußballstadion mit dem Schriftzug "Gute Freunde Förderfonds" auf der Werbebande unten
Der "Gute Freunde Förderfonds" beim Supercup 2025 © Christian Kaspar Bartke / Bundesliga

Im August wurde der „Gute Freunde Förderfonds“ von der Deutschen Fußball Liga (DFL) Stiftung und der Franz Beckenbauer Stiftung ins Leben gerufen, um insbesondere jungen Menschen mit Behinderung den Zugang zu Sport und Bewegung zu erleichtern und somit mehr Teilhabe zu ermöglichen. Darauf gingen 114 Anträge bei den Stiftungen ein, von denen nun 20 für eine Förderung ausgewählt wurden.