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Nico Messinger und Guide Robin Wunderle Arm in Arm nach dem Rennen
Nico Messinger und Robin Wunderle © Ralf Kuckuck / DBS

Die Paralympics von Mailand & Cortina (6.-15. März) werden für Nico Messinger die dritten sein. An PyeongChang 2018 und Peking 2022 hat der 31-Jährige vom Ring der Körperbehinderten Freiburg gemischte Erinnerungen. Nun reist er als frisch gekürter Gesamtweltcup-Sieger im Para Biathlon der Männer mit Sehbehinderung nach Italien und sagt unmissverständlich: „Ich will eine Medaille holen.“

Lennart Sass wirft seinen Gegner zu Boden
Lennart Sass © Lennart Sass

Erneut haben in Heidelberg die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Para Judo stattgefunden – und in der Stadt, die im August Austragungsort der Para Judo-EM sein wird. Mit dabei waren Para Judoka aus der ganzen Welt und große Namen aus Deutschland wie Isabell Thal und Lennart Sass. Beide gewannen souverän, doch noch erfreulicher war für Bundestrainerin Carmen Bruckmann der starke Nachwuchs. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Gruppenfoto der deutschen Para Badminton-Mannschaft in einheitlichen blau-weißen Outfits
Die deutsche Para Badminton-Nationalmannschaft bei der WM 2026 © DBS

Zwar ohne Medaillen, aber mit starken Ergebnissen und vielen positiven Erkenntnissen ist die deutsche Para Badminton-Nationalmannschaft von den Weltmeisterschaften in Manama (Bahrain) abgereist. Ein Podiumsplatz war vor allem für Rick Hellmann und Marcel Adam greifbar, beide verloren ihr Viertelfinalspiele jedoch knapp. Annika Schröder freute sich über einen fünften Platz im Doppel. Die Newcomer sammelten wichtige Erfahrungen.

Maya Fügenschuh reckt die Arme nach oben und lacht
Maya Fügenschuh © picture alliance

Große Freude bei Maya Fügenschuh und Steffen Lehmker: Die Para Ski alpin-Fahrerin und der Para Ski nordisch-Athlet vergrößern das Team Deutschland Paralympics für die Winterspiele in Italien auf 40 Sportlerinnen und Sportler sowie acht Guides. Während Lehmker nach 2018 seine zweiten Paralympics bestreiten wird, erlebt Fügenschuh in Mailand und Cortina ihre Premiere. Die sehbehinderte 17-Jährige ist gleichzeitig die jüngste Sportlerin im Aufgebot – und wird auf der Piste begleitet von einer Olympia-Teilnehmerin.

Eismaschinen in Betrieb in der leeren Eishalle von Mailand
Die Eishalle in Mailand © Ralf Kuckuck / DBS

Am 6. März 2026 beginnen in Mailand und Cortina dAmpezzo  die 14. Paralympischen Winterspiele. Für zehn Tage werden sich in Norditalien die besten Para Wintersportler*innen der Welt messen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Team Deutschland Paralympics freuen sich auf spannende und emotionale Wettkämpfe, die vor der traumhaften Kulisse der Dolomiten ausgetragen werden. Um auf dieses einmalige Event bestens vorbereitet zu sein, gibt es hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Winter-Paralympics 2026.