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Christian Schmiedt in Aktion auf dem Snowboard
Christian Schmiedt © Ralf Kuckuck / DBS

Christian Schmiedt ist Deutschlands einziger Para Snowboarder bei den Paralympics in Cortina d’Ampezzo. Trotz Vollzeit-Job hofft er, sowohl im Snowboard Cross als auch im Banked Slalom in die Top 8 zu fahren. Seine Taktik: In kleinen Schritten nach vorne kommen. Dafür wurden viele Details perfektioniert.

Kathrin Marchand beim Skifahren auf der Piste
Kathrin Marchand © Christian Bruna / VOIGT

Kathrin Marchand aus Köln will bei den diese Woche beginnenden Paralympics 2026 von Mailand und Cortina (6. bis 15. März) Sportgeschichte schreiben. Als Ruderin war sie erst bei den Olympischen Spielen und nach einem Schlaganfall auch bei den Paralympics. Nun reist sie als Skilangläuferin zu deren Winterausgabe. 14 Monate lang hat sie eisern dafür trainiert – und sich in jeder Abfahrt ins Risiko gestürzt.

Anja Wicker lachend im Sitzschlitten
Anja Wicker © Ralf Kuckuck / DBS

Zweimal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze – so lautete die deutsche Bilanz im Para Ski nordisch bei den Paralympics 2022 in Peking. Und wie viele werden es nun in Italien? Der Bundestrainer Ralf Rombach will keine Vorgabe machen. „Das Rennen ist in allen Klassen so offen wie selten“, sagt er. Der bisherige Saisonverlauf vor allem im Para Biathlon allerdings macht Mut.  

Das Logo des DBS mit Flamme in Schwarz-Rot-Gold, darunter der Schriftzug "Deutscher Behindertensportverband"

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) äußert deutliche Kritik an der Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus über Wildcards zur Teilnahme an den Paralympics in Mailand und Cortina zuzulassen. Der Beschluss der IPC-Generalversammlung im September 2025 und das Urteil des CAS beinhalteten ausdrücklich keine Verpflichtung, Startplätze an diese Nationen zu vergeben. Die Entscheidung des IPC fordert die Paralympische Bewegung in besonderem Maße heraus.

Sebastian Marburger beim Skilanglauf neben einem Konkurrenten
Sebastian Marburger © Christian Bruna / VOIGT

In den Klassik-Rennen des Para Skilanglauf-Weltcups war Sebastian Marburger in diesem Winter kaum zu schlagen. Vor den Paralympics 2026 von Mailand und Cortina (6. bis 15. März) gilt der 28-Jährige vom SK Wunderthausen (Kreis Siegen-Wittgenstein) als klarer Medaillenkandidat. Er will sich davon so wenig wie möglich unter Druck setzen lassen. Und erinnert an ein olympisches und paralympisches Motto.