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Merle Menje © Binh Truong

Eine Saison ohne große Meisterschaft liegt vor dem deutschen Para Leichtathletik-Nationalteam. Die anstehenden Grand-Prix-Events in Nottwil (Schweiz, 26. - 28. Mai) und Paris (Frankreich, 9. - 10. Juni) sollen helfen, im nach-paralympischen Jahr herauszufinden, wo die Athletinnen und Athleten international stehen. Zwei formstarke Kugelstoßer führen das 20-köpfige Aufgebot inklusive zweier Guides an.

Benedikt Staubitzer vor einer Bergkulisse und Marcel Wienands sitzend an seinem Schreibtisch
Benedikt Staubitzer & Marcel Wienands © DBS

Seit etwa einem Jahr sind Marcel Wienands (30) und Benedikt Staubitzer (31; genannt „Staubi“) in der Abteilung Leistungssport des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) tätig. Während Wienands sich rund um den Leistungssport für sehbehinderte und blinde Menschen engagiert, liegt Staubitzers Fokus auf der Weiterentwicklung des paralympischen Schneesports in Deutschland.

Workshop inklusive Jugendbegegnungen

Die neue Workshopreihe über inklusive internationale Jugendarbeit feierte mit einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung ihre Premiere. Die erste Veranstaltung stand unter dem Motto „Inklusion als Chance“. Die Workshopreihe ist ein Kooperationsprojekt der DBSJ im Rahmen des Aufholpakets.

Portrait Stefan Kiefer
Stefan Kiefer © Rui Camilo

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bekommt einen neuen Generalsekretär: Der 56-jährige Stefan Kiefer übernimmt die verantwortungsvolle Position im Sommer 2022 und folgt damit auf Torsten Burmester, der im Februar als Vorstandsvorsitzender zum Deutschen Olympischen Sport-Bund wechselte.

Das deutsche Team
Das deutsche Team © Thies Wiediger

Vom 16. bis 21. Mai richtete das Königreich Bahrain erstmalig ein internationales Para Badminton Turnier aus. Insgesamt nahmen knapp 200 Athlet*innen aus 37 Nationen teil. Darunter diesmal auch wieder eine hohe Anzahl an asiatischen Nationen, die durch Corona eine lange Zeit nicht am internationalen Wettkampfgeschehen teilnahmen. Somit waren Koreaner*innen, Thailänder*innen, Hong Kong Chines*innen sowie Malaysier*innen wieder anwesend und sorgten dadurch für starke Konkurrenz.