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Johanna Recktenwald hinter Guide Emily Weiss in der Loipe
Johanna Recktenwald mit Guide Emily Weiss © Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS

Marco Maier (SV Kirchzarten) wird bei den Paralympics über die 12,5 Kilometer wie schon im Sprint tags zuvor Dritter bei den Männern stehend und widmet Bronze seiner im Dezember verstorbenen Mutter. Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland) läuft bei den Frauen mit Sehbehinderung wenig später ebenfalls zu Bronze. Im anschließenden Interview laufen die Tränen. „Das ist ein riesiger Traum, der in Erfüllung geht“, sagt sie.

Christian Schmiedt beim Trainingslauf im Snowboard Cross
Christian Schmiedt © Tom Weller / DBS

Para Snowboarder Christian Schmiedt ist im Para Snowboard-Cross bei den Paralympics in Cortina d‘Ampezzo nicht über das Viertelfinale hinausgekommen. Nach Platz neun in der Qualifikation verpasste er nach Problemen am Start das Halbfinale der besten Acht. Am Samstag wartet im Banked Slalom eine weitere Chance.

Anja Wicker beim Jubel
Anja Wicker © Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS

Zweites Rennen bei den Paralympics 2026, zweite Medaille für Anja Wicker. Nach Bronze im Biathlon-Sprint über 7,5 Kilometer am Samstag bei den Frauen sitzend lief die 34-Jährige vom MTV Stuttgart am Sonntag im Biathlon-Einzelrennen über 12,5 Kilometer zu Silber. Sie lieferte sich ein packendes Rennen um Gold mit der Südkoreanerin Yunji Kim, die im Ziel 12,8 Sekunden Vorsprung hatte. Bronze ging an Kendall Gretsch aus den USA. Für Andrea Eskau (USC Magdeburg) endete das Rennen mit einer Disqualifikation.

Mehrere deutsche und chinesische Spieler im Kampf um den Puck
Deutschland vs China © Ralf Kuckuck / DBS

Das erste Spiel bei den Paralympics seit zwanzig Jahren endete für die deutsche Nationalmannschaft mit einer deutlichen Niederlage. China war der erwartet starke Gegner und siegte souverän mit 12:0 (5:0, 3:0, 4:0). Mut machen dürfte der deutschen Mannschaft zumindest die Leistung im zweiten Drittel. Der guten Stimmung tat das Ergebnis ohnehin keinen Abbruch, das deutsche Team war begeistert von der großen Kulisse in Mailand

Christian Schmiedt mit seinem Snowboard
Christian Schmiedt © DBS

Bei seinen zweiten Paralympics hat Christian Schmiedt sich in der Para Snowboard-Cross-Qualifikation gut positioniert und wird als Neunter ins morgige Viertelfinale gesetzt. Im zweiten Lauf verbesserte sich  der 36-Jährige vom SV Camp2Race vom zehnten auf den neunten Rang - als Ausgangsposition steht somit seine Finalplatzierung von den Paralympischen Spielen 2022 in Peking.