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Platz 9 für Para Snowboarder Schmiedt in der Quali
Bei seinen zweiten Paralympics hat Christian Schmiedt sich in der Para Snowboard-Cross-Qualifikation gut positioniert und wird als Neunter ins morgige Viertelfinale gesetzt.
„Ich hab mich vom zehnten auf den neunten Platz verbessert“, sagte der 36-Jährige vom SV Camp2Race, nachdem er in Cortina d’Ampezzo im ersten Lauf 57,69 Sekunden gebraucht hatte und sich dann noch auf 56,15 Sekunden im zweiten Lauf steigern konnte, „aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Ich habe zu viele Fehler eingebaut, die ich noch ausmerzen muss. Gerade im oberen Teil verliere ich einfach zu viel Zeit. Aber grundsätzlich ist dem neunten Platz bin ich erstmal zufrieden und in den Finals dabei.“
Nach den vielen Stürzen der vergangenen Trainings wurde das „sehr harte Obstacle“ abgebaut und durch vier „Riesen-Wellen“ ersetzt. „Das war die richtige Geschwindigkeit. Wir haben jetzt zwar einen Mords-Speed drauf, aber gegen Ende hin ist dieser Speed sehr gut und auf jeden Fall ist der Kurs jetzt mal sicher für alle“, sagt der WM-Vierte, der in Backnang geboren ist und in Rielingshausen in Baden-Württemberg wohnt.
Schmiedt ist der einzige Para Snowboarder, der für Deutschland bei den Paralympics am Start ist. Bei den vergangenen Paralympics hatte er Rang neun im Snowboard-Cross belegt, bei der WM 2025 wurde er Vierter. In dieser Saison kam er Mitte Januar in Lenk (Schweiz) auf die Plätze sieben und neun. Am Sonntag steigen nun die Cross-Rennen der besten 16, am 14. März startet Schmiedt noch im Banked Slalom.
