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Valentin Baus freut sich im Wettkampf
Valentin Baus © Hannes Doesseler / DBS

Die Einzel-Wettbewerbe bei der Para Tischtennis-WM im spanischen Granada (6. bis 12. November) gehen in die heiße Phase: Valentin Baus (WK 5) gewinnt furios das Halbfinale und zieht ins Finale ein. Drei weitere Deutsche stehen bereits im Halbfinale und haben ebenfalls eine Medaille sicher. In der Wettkampfklasse 3 der Männer kommt es zum internen Duell.

Co-Trainer Matthias Krieger, Lennart Sass und Bundestrainerin Carmen Bruckmann
Co-Trainer Matthias Krieger, Lennart Sass und Bundestrainerin Carmen Bruckmann © Marvin Kummer

„Nächstes Mal kriege ich den Kasachen“, sagte Lennart Sass mit der Silbermedaille um den Hals. Seinen Kampfgeist, der aus diesen Worten erklingt, hat der 22-Jährige bei seinen ersten Para Judo-Weltmeisterschaften in der Klasse J1 bis 73 Kilogramm eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Er hat wirklich sehr stark gekämpft, aber im Finale hatte er gegen Yergali Shamey dann leider keine Chance“, resümierte Bundestrainerin Carmen Bruckmann. WM-Silber für Debütant Sass blieb die einzige Medialle für das deutsche Team.

Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle
Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle © Hannes Doesseler

Riesige Freude: Zum Start der Para Tischtennis-Weltmeisterschaften in Granada hat die deutsche Nationalmannschaft in den Doppel- und Mixed-Wettbewerben einen kompletten Medaillensatz gewonnen. Sandra Mikolaschek und Thomas Brüchle haben im Mixed über den WM-Titel gejubelt, Stephanie Grebe und Juliane Wolf sind Vize-Weltmeisterinnen im Doppel und mit Bronze dekorierten sich Thomas Schmidberger und Valentin Baus.

Bernhard Fendt, Natascha Hiltrop & Cliff Junker © Rudi Krenn

Die deutschen Para Sportschütz*innen haben bei den Weltmeisterschaften in Al Ain (VAE) einen erfolgreichen Start in das Turnier gefeiert. Natascha Hiltrop gewann Silber im Liegendschießen mit dem Luftgewehr und holt damit den ersten Quotenplatz für Paris 2024. Dazu wurde das deutsche Team mit 1905,8 Ringen in der Besetzung Natascha Hiltrop, Bernhard Fendt und Cliff Junker Weltmeister mit neuem Weltrekord.

Gertrud, 85 Jahre, Demenz © privat

Solange sie sich fit genug fühlt, sagt Gertrud Maahs, möchte sie auf ihren wöchentlichen Rehabilitationssport auf keinen Fall verzichten. Maahs ist an Demenz erkrankt. Seit rund drei Jahren besucht sie ihre Gruppe in Behrenhoff in Mecklenburg-Vorpommern. In ihrem Erfahrungsbericht berichtet Maahs, wieso der feste Termin für sie so wichtig ist.