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Felicia Laberer freut sich über WM-Bronze
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

Am letzten Wettkampftag der Para Kanu-WM in Duisburg haben die deutschen Para Kanutinnen Edina Müller und Felicia Laberer zwei Quotenplätze für das deutsche Team für die Paralympics 2024 in Paris geholt. Laberer sicherte sich in der Startklasse KL3 nach einem beherzten Rennen die Bronzemedaille. Müller verpasste das Podium in einem starken Teilnehmerfeld knapp und landete auf dem vierten Rang.

Goalballer Felix Rogge wirft den Ball
Felix Rogge © Joachim Sielski / DBS

Hohe Ziele hatten sich die deutschen Goalballer gesetzt. Bei den World Games wollte sich das Team von Stefan Weil das Paralympics-Ticket sichern. Die Mannschaft schied jedoch in der Vorrunde aufgrund des Torverhältnisses vorzeitig aus. Weniger ambitioniert gingen die Goalballerinnen in das Turnier. Sie schafften es aber ins Viertelfinale und werden die World Games aber auf einer besseren Platzierung beenden.

Para Kanutin Katharina Bauernschmidt in Aktion
Katharina Bauernschmidt © Florian Schwarzbach - Blackburn Photographie

Bei der Para Kanu-WM in Duisburg haben die deutschen Para Kanut*innen am Nachmittag ihre ersten Finals bestritten. Diese verliefen allerdings größtenteils ernüchternd. In der nicht paralympischen Startklasse VL 1 blieben die Medaillen aus. Für einen versöhnlichen Abschluss des Tages sorgte Katharina Bauernschmidt, sie sicherte der Para Kanu-Nationalmannschaft in der Startklasse VL 2 den ersten Quotenplatz für Paris.

Spielszene beim Blindenfußball zwischen Deutschland und Spanien
© Jonas Bargmann / DBS

Glanzvoll war die Leistung der deutschen Blindenfußballer zum WM-Abschluss in Birmingham nicht. Dennoch setzte sich das Team von Cheftrainer Martin Mania gegen Spanien mit 1:0 (0:0) durch und belegt im Endklassement Rang elf. Den einzigen Treffer erzielte Rasmus Narjes. Zuvor war bereits durch das Verpassen des Viertelfinals in der "Hammergruppe" auch der Traum von der ersten Paralympics-Teilnahme geplatzt.

Judoka Lennart Sass in einer Kampfsituation
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

Mit einer Medaille kehren die deutschen Para Judoka von den Weltmeisterschaften aus Birmingham zurück. Lennart Sass gewann Bronze in der Klasse J1 bis 73 Kilogramm. Der Rendsburger (Schleswig-Holstein), der inzwischen in Heidelberg wohnt, gewann das Duell um Platz drei gegen Djibrilo Iafa (Portugal). Weitere Medaillen holte das deutsche Team nicht, dafür gab es jedoch einige Punkte für die Paralympics-Qualifikation.