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© 2. Deutscher Sportstättentag

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die IAKS Deutschland, der Deutsche Städtetag (DST), der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) haben im Rahmen der FSB-Messe 2023 den 2. Deutschen Sportstättentag zur Zukunft der Sport- und Bewegungsräume in Deutschland ausgerichtet. Im Fokus standen dabei die Herausforderungen und Perspektiven nachhaltiger und barrierefreier Sportstätten.

Maximilian Jäger beißt in seine Goldmedaille
Maximilian Jäger © sports.pixolli.com/Oliver Kremer

Der Zeitfahr-Weltmeister und Bronzemedaillengewinner im Straßenrennen, Maximilian Jäger, ist "Sporthilfe Para Juniorsportler 2023", die vierfache Leichtathletik-Europameisterin Tessa Lange "Sporthilfe Gehörlosen-Juniorsportlerin 2023". Ausgezeichnet werden die herausragenden Talente durch die Sporthilfe.

Rehasportlerin Gaby mit ihrem Blindenhund
Gaby, 71 Jahre, Herzerkrankung © privat

Gaby Lievenbrück besucht eine inklusive Rehasportgruppe in Frechen und hält sich dort fit, seit sie aufgrund einer verschleppten Herzmuskelentzündung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat. Was das Sporttreiben für sie zusätzlich erschwert: Gaby Lievenbrück ist seit 14 Jahren blind. Umso glücklicher ist sie, im Gemeinschaftssportverein Gold-Kraemer ihre sportliche Heimat gefunden zu haben.

Die Bühnengäste des Parlamentarischen Abends
Parlamentarischer Abend © picture alliance / DBS

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport stand im Mittelpunkt am Pariser Platz im Herzen der Hauptstadt. Der DBS hatte unter dem Motto „SportVielfalt“ zum diesjährigen Parlamentarischen Abend ins Allianz Forum nach Berlin geladen, mit dabei auch der ehemalige Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler. Die Grußworte und Beiträge unterstrichen, dass es eine breite und gesamtgesellschaftliche Unterstützung braucht, um die Voraussetzungen für den Sport von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

Podcast-Grafik mit Matthias Schindler
Matthias Schindler © Joachim Sielski / DBS

2023 war sein Jahr: Weltmeister und Europameister im Zeitfahren. Für Para Cycler Matthias Schindler ist damit ein Jahr vor den Paralympischen Spielen in Paris ein Traum in Erfüllung gegangen. Im Team Deutschland Paralympics Podcast erklärt der 41-Jährige, warum er trotz inkompletter Querschnittlähmung gehen kann, aber beim Radfahren immer schlechte Beine hat. Außerdem: Warum er anfangs keinen Behindertenausweis wollte und seine neu gewonnene Einstellung zum Leben.