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Léon Schäfer beim Weitsprung
Léon Schäfer © Förderverein Para Leichtathletik / Tom Weller

Eine Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Paralympics-Jahr ist ein Novum, weshalb der Fokus dieses Mal nicht nur auf den Medaillen liegt. Ähnlich wichtig ist vom 17. bis 25. Mai im japanischen Kobe die Normerfüllung für Paris 2024 und das Erreichen der Plätze eins und zwei, für die es weitere Nationen-Startplätze gibt. Die Deutschen reisen größtenteils in starker Form nach Japan.

Anja Adler streckt im Kanu sitzend die Jubel-Faust in die Luft
Anja Adler © Florian Schwarzbach / DBS

Edina Müller und Anja Adler haben bei den Para Kanu-Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged jeweils die Bronzemedaille gewonnen. Edina Müller schaffte es im Kajak in der Startklasse KL1 auf den dritten Platz, ebenso Anja Adler in der KL2. Für die 35-Jährige vom SV Halle war es wie eine Erlösung, nachdem sie bei den vergangenen Höhepunkten stets mit Platz vier Vorlieb nehmen musste.

Niko Kappel jubelt über seinen Weltrekord im Kugelstoßen
Niko Kappel © Myriam Mazenauer

Eine Woche vor Beginn der Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Kobe (Japan) hat Para Kugelstoßer Niko Kappel vom VfB Stuttgart beim 14. internationalen Leichtathletikmeeting Jump & Fly in Hechingen einen neuen Weltrekord aufgestellt. Der kleinwüchsige Welzheimer schraubte seine eigene Bestmarke um acht Zentimeter auf 15,07 Meter.

Ein Mann läuft durch die Turnhalle, im Hintergrund stehen drei Frauen
Sport in der Turnhalle © Picture Alliance / DBS

Neben dem Deutschen Behindertensportverband wirkten 14 weitere Fachgesellschaften und Verbände bei der neuen S2k-Leitlinie zur Sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchung mit – diese wurde federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) erstellt. Die Leitlinie ersetzt die abgelaufene S1-Leitlinie „Vorsorgeuntersuchung im Sport“ von 2007 und ist für alle Erwachsene mit oder ohne Behinderung, die neu oder wieder mit (intensiverem) Sport beginnen möchten.  

Mehrere Rollstuhlbasketballspieler duellieren sich um den Ball. Der Spieler in der Mitte hält ihn fest und wird von zwei Gegnern angegriffen
Rollstuhlbasketball © Mika Volkmann / DBS

Mit knapp 100 Mitgliedern sind die Köln 99ers der größte Rollstuhlbasketball-Verein in Deutschland. Inklusion wird im rheinischen Club großgeschrieben – und gelebt. Schon ab dem Kindesalter spielen Fußgänger und Rollstuhlfahrer gemeinsam in einem Team. Wer keinen eigenen Sportrollstuhl hat, kann diesen vom Verein leihen, zumindest solange der Vorrat reicht. Damit schließen die 99er eine Versorgungslücke.