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Yannis Fischer jubelt nach dem Kugelstoßen
Yannis Fischer © Förderverein Para Leichtathletik / Tom Weller

Als Yannis Fischer am 11. Juli 2023 in Paris erstmals Kugelstoß-Weltmeister in der Startklasse F40 wurde, konnte man sich die Frage stellen, wer den kleinwüchsigen Mühlhausen-Ehingener in den kommenden Jahren stoppen sollte. Antwort: sein Rücken. Vor einem Jahr jubelte Fischer über WM-Gold und war mit 11,43 Metern nur 17 Zentimeter unter dem Weltrekord geblieben – mit 21 Jahren. Keine zwölf Monate später sah alles ganz anders aus: Der Athlet vom VfB Stuttgart war heilfroh, dass er überhaupt noch für die Paralympics in Paris nominiert wurde.

Unterzeichnung Sporthilfsmittel-Kooperation © DOSB

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und der Sozialverband VdK haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um Barrieren für Sportler*innen mit Behinderungen abzubauen und eine bessere Versorgung mit geeigneten Hilfsmitteln zu gewährleisten. Dazu werden Beratungsleistungen und rechtliche Unterstützung für Betroffene angeboten.

Judoka Lennart Sass in einer Kampfsituation
Lennart Sass © Ralf Kuckuck / DBS

Wenn Lennart Sass an die Paralympics in Paris denkt, gerät er ins Schwärmen. „Die Paralympics sind das Größte, was die Wettkämpfe zu bieten haben. Ich empfinde eine Riesen-Demut vor dieser Herausforderung“, sagt der 24-Jährige und fügt an: „Mit meiner Qualifikation habe ich mir einen Lebenstraum erfüllt. Ich bin definitiv hochmotiviert.“ Fest steht: Lennart Sass will mehr als nur eine Teilnehmerurkunde.

Jubelbild der Damenauswahl aus Schleswig-Holstein nach dem Sieg der Meisterschaft
Landesauswahl Schleswig-Holstein © Carsten Kobow, DFB-Stiftung Sepp Herberger

Mit spannenden Finalspielen ist heute die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen 2024 in Duisburg zu Ende gegangen. Beim Frauen-Turnier setzte sich die Landesauswahl Schleswig-Holstein, bestehend aus neun Einrichtungen, durch. Der Titel beim Männer-Turnier ging in diesem Jahr an die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Verfolgungsrennen der Männer © Christel Schlisio

Vor der beeindruckenden Kulisse des Beetzsees in Brandenburg an der Havel haben die deutschen Meisterschaften im Para Kanu stattgefunden. Unter den Teilnehmenden waren die drei Paralympics-Teilnehmerinnen Felicia Laberer, Edina Müller und Anja Adler, die sich einem letzten Härtetest unterzogen. Zudem gab es auch Mixed-Rennen gemeinsam mit Athlet*innen ohne Behinderung. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.