Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Die Nominierungskommission des Nationalen Paralympischen Komitees für Deutschland hat am Sonntag, den 22. Juni in Hamburg die Namen der 170 Athleten (103 Männer, 67 Frauen) bekannt gegeben, die im September (6. -17. September) an den Paralympics in Peking an den Start gehen.

Drei Siege bei den Deutschen Meisterschaften sind die größten Aktivposten in der Bilanz von Sparkassen-Rennfahrer Michael Teuber (BSV München/RSG Augsburg) in der ersten Saisonhälfte 2008. Mit dem Vizemeistertitel im Teamsprint und drei Podiumsplatzierungen im Europacup rundet Teuber sein Frühjahr positiv ab. Zwei Monate vor Beginn der Paralympics in Peking vom 6.-17. September 2008 wähnt sich Teuber auf dem richtigen Weg.

China hat den internationalen Teil des Fackellaufs für die Paralympics abgesagt. Die Behörden wollten sich nach dem Erdbeben im Mai auf die Wiederaufbauarbeiten im Unglücksgebiet konzentrieren, sagte ein Sprecher des Organisationskomitees BOCOG. Auch in China selbst werde die Strecke abgekürzt, hieß es in einer Presseerklärung.

 

Dr. Kosel, der leitende DBS-Sportarzt für die Paralympics in Peking informiert im Vorfeld der Nominierung in einem Schreiben über wichtige Gesundheitsinformationen. Den Medizinischen Ratgeber, der als Quelle im Schreiben von Dr. Kosel ausgewiesen ist, erhalten Sie als Download auf der Internetseite des Bundesinstituts für Sportwissenschaften…

Der DBS begrüßt das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes, das am Freitag, 16. Mai 2008, entschieden hatte, den unterschenkelamputierte Leichtathleten Oscar Pistorius aus Südafrika bei den Olympischen Sommerspielen in Peking starten zu lassen, sollte er die Qualifikationsnorm von 45,95 Sekunden erfüllt. Auf der 400-Meter-Strecke fehlt Oskar Pistorius allerdings noch rund eine halbe Sekunde für einen Start in Peking.

 

Nach langer Ankündigung hat der DBS in Absprache mit der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) einen Testingpool eingerichtet. Die Einrichtung des Testingpools und die uneingeschränkte weitere Einbindung in das Trainingskontrollsystem der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) erfolgt nach internationalen Vorgaben und ist Voraussetzung für eine weitere Förderung durch öffentliche Mittel von Seiten des Bundesministerium des Innern.