Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Das Siegerteam FC Internationale BWB jubelt mit Medaillen und Meisterschale
Das Siegerteam FC Internationale BWB © Carsten Kobow / DFB-Stiftung Sepp Herberger

Die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen 2025 ist zu Ende gegangen. Drei Tage lang spielten die besten Werkstatt-Teams aus ganz Deutschland in Duisburg um die Titel. In spannenden Finalspielen setzten sich schließlich die Landesauswahl Rheinland-Pfalz im Frauen-Turnier und im Turnier der Männer die FC Internationale BWB (Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung) durch.

Valentin Luz und Kathrin Marchand beim Rudern im Doppelzweier
Der Mixed-Doppelzweier PR3 mit Valentin Luz und Kathrin Marchand © Tizian Hillemann

Mit vier Booten gehen die deutschen Para Ruder*innen bei den Weltmeisterschaften in Shanghai (21. bis 28. September) an den Start. Damit ist das Team von Bundestrainer Marc Stallberg bei den Wettkämpfen – die parallel zu den olympischen Rennen abgehalten werden – in vier von fünf Bootsklassen vertreten. Im Jahr nach den Paralympics sind Prognosen schwierig, doch gerade Kathrin Marchand und Valentin Luz haben im Mixed-Doppelzweier gute Chancen auf eine Medaille.  

Josia Topf lachend im Wasser
Josia Topf © Tino Henschel / HenschelMedia

Wenn Josia Topf nach Singapur zu seiner dritten Para Schwimm-WM reist, sind die Erwartungen ganz andere, als noch bei den Weltmeisterschaften zuvor. Denn inzwischen ist der 22-Jährige nicht nur Paralympics-Sieger, sondern dazu ein bekanntes Gesicht im Para Sport – und darüber hinaus. Doch der Jura-Student will sich vom Trubel nicht beeinflussen lassen und weiter konsequent seine Ziele verfolgen. Sowohl sportlich als auch gesellschaftlich.

Luisa Grube an der Kletterwand
Luisa Grube © Philipp Abels / DAV

Vor drei Jahren nahm Luisa Grube noch an den Weltmeisterschaften im Para Ski alpin im norwegischen Lillehammer teil, bevor sie Anfang des Jahres 2025 ihr letztes Rennen bestritt. Allerdings verabschiedete sich die 24-jährige Studentin nicht aus dem Para Leistungssport – vielmehr verlagerte sie den Schwerpunkt auf eine andere Sportart, in die sie sich beim ersten Versuch schnell verliebte. Inzwischen ist Grube Teil der deutschen Nationalmannschaft im Para Klettern und will bei ihrer WM-Premiere, die am 20. September in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul startet, hoch hinaus.

Tanja Scholz lachend im Wasser
Tanja Scholz © Oliver Kremer / DBS

Eine nach-paralympische Saison hat bekanntlich ihre eigenen Gesetze: Der eine fegte über die Tanzfläche und begeisterte bei der TV-Show „Let’s dance“ ein Millionenpublikum, die andere wurde zum dritten Mal Mama und manche fokussierten sich verstärkt auf den Job oder ihr Studium. Erfolgreich sein möchte die zehnköpfige deutsche Para Schwimm-Nationalmannschaft, die vor einem Jahr in Paris für Furore sorgte, bei den anstehenden Weltmeisterschaften vom 21. bis 27. September in Singapur trotzdem. Es ist eine Reise mit bekannten Namen und großer Motivation, aber auch mit vielen Fragezeichen und entsprechend vorsichtiger Erwartungshaltung. 

Spannende Spiele bei den Handicap Open
Spannende Spiele bei den Handicap Open © Hannes Doesseler

Am 5. Oktober finden wieder die Handicap Open im Para Tischtennis statt. Im Deutschen Tischtennis Zentrum (DTTZ) richtet der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW) das Turnier für Menschen mit großen und kleinen Behinderungen aus. Spieler*innen mit Handicap sollen so den Einstieg in den paralympischen Tischtennissport finden.

Eine Spielerin setzt bedrängt von einer Gegenspielerin am Strafraumrand zum Schuss an
Die DM der Werkstätten 2024 © Carsten Kobow/ DFB-Stiftung Sepp Herberger

Auf dem Gelände der Sportschule Duisburg-Wedau wurde feierlich die 25. Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen eröffnet. 16 Männer- und fünf Frauen-Teams treten unter dem Motto „Vielfalt macht Fußball stark“ über drei Tage gegeneinander an. Neben dem sportlichen Erfolg steht bei der Meisterschaft vor allem ein klares Bekenntnis zu Teilhabe und Diversität im Vordergrund.