Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Flagge Russland und Flagge Südkorea
Dürfen die russischen Athleten in Südkorea starten? © Ralf Kuckuck, Allianz

Das IPC hat im Rahmen der Generalvollversammlung in Abu Dhabi verkündet, dass russische Athleten unter neutraler Flagge an Qualifikationswettkämpfen für die Paralympischen Winterpiele 2018 im südkoreanischen PyeongChang in den Sportarten Para Ski alpin, Para Ski nordisch und Para Snowboard teilnehmen dürfen. Dadurch ermöglicht das IPC den russischen Athletinnen und Athleten bei möglicher Aufhebung der Sperre die Teilnahme an den Paralympics. 

Trauer
© Carsten Kobow

Die Deutschen Fußballmeisterschaften der Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind aufgrund eines Todesfalls vorzeitig beendet worden. Ein 29-jähriger Fußballer der Peene Werkstätten aus Mecklenburg-Vorpommern war während einer Trainingseinheit zusammen gebrochen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kurze Zeit später in einer Duisburger Klinik.

Tobias Vetter
Überraschungs-Weltmeister Tobias Vetter © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Die deutsche Nationalmannschaft jubelt bei den Para-Radsport-Weltmeisterschaften über zehnmal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze. Es war eine Medaillenjagd mit sensationellem Ausgang für das Team von Bundestrainer Patrick Kromer im südafrikanischen Pietermaritzburg. Zum Abschluss sprinteten Kerstin Brachtendorf, Pierre Senska und völlig überraschend auch Tobias Vetter im Straßenrennen zu Gold.

Die Sieger des Mix-Zweier-Rennens
Die Medaillengewinner des Mix-Zweier-Rennens © Christel Schlisio

Im Rahmen der deutschen Meisterschaften der Kanurennsportler und der Para-Kanuten auf der Regattastrecke München-Oberschleißheim hat in diesem Jahr zum ersten Mal auch ein inklusives Rennen im Mix-Zweier stattgefunden. Paralympics-Silbermedaillengewinnerin Edina Müller und Olympia-Bronzemedaillengewinner Ronny Rauhe konnten das Rennen für sich entscheiden und sicherten sich den ersten DM-Titel dieser Klasse.

Hans-Peter Durst jubelt mit Deutschland-Fahne
Hans-Peter Durst © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Schwarz-rot-goldener Medaillenregen und drei Doppel-Weltmeister: Am dritten Wettkampftag der Para-Radsport-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg hat die deutsche Mannschaft mächtig zugeschlagen. Stolze fünfmal Edelmetall gewann das Team von Bundestrainer Patrick Kromer und ein Trio krönte sich sogar mit Doppel-Gold: Hans-Peter Durst, Andrea Eskau und Christiane Reppe jubelten nach dem Zeitfahren nun auch im Straßenrennen – mehr geht nicht. Dazu holten Jana Majunke Silber und Bernd Jeffré Bronze.

Michael teuber
Michael Teuber © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Michael Teuber hat bei den Para-Radsport-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Pietermaritzburg im Zeitfahren Gold gewonnen und seiner beeindruckenden Medaillensammlung ein weiteres Edelmetall hinzugefügt. Über Überraschungs-Silber jubelte WM-Debütantin Raphaela Eggert, zudem holten Kerstin Brachtendorf und Denise Schindler jeweils Bronze.

Christiane Reppe weint vor Freude
Christiane Reppe weint vor Freude © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Auf dem Siegerpodest ist es aus ihr herausgebrochen: Die Freudentränen kullerten während der Nationalhymne die Wangen hinab und Christiane Reppe war sichtlich berührt. Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt in den vergangenen Tagen hat die Handbikerin für ein Gold-Märchen gesorgt. Auch Hans-Peter Durst und Andrea Eskau jubelten über WM-Gold. Jana Majunke rundete den erfolgreichen Auftakt mit Bronze ab.