Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

v.l. Khaled Taha, Ralf Rangnick, Helga Lüngen, Dr. Peter Themann
v.l. Khaled Taha, Ralf Rangnick, Helga Lüngen, Dr. Peter Themann © ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

Es ist ein besonderes Turnier und steht seit drei Jahren beispielhaft für gelungene Inklusion in Deutschland: Das Benefiz-Fußballturnier der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, bei dem die Fußball-Nationalmannschaft der Menschen mit Halbseiten­lähmung (Cerebral Parese) gegen Vertreter der ehemals behandelnden Ärzte, die Nationalmannschaft der Neurologen, antritt.

Porträtfoto Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © picture alliance /DBS

Am 9. März 2018 sollen die Paralympischen Spiele im südkoreanischen PyeongChang feierlich eröffnet werden. Doch der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea mit den sich weiter zuspitzenden Äußerungen der Machthaber führt auch beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) zu erheblichen Sorgenfalten. Ein Verzicht auf eine Teilnahme an den Paralympics wird derzeit jedoch noch nicht in Erwägung gezogen. DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher erklärt dazu: „Es ist eine dramatische Entwicklung zu beobachten. Dieser Krieg der Worte bereitet uns große Sorgen. Zum jetzigen Zeitpunkt erwägen wir jedoch noch keinen Verzicht auf eine Reise zu den Paralympischen Spielen in Südkorea. Gleichwohl fordern wir das Internationale Olympische Komitee sowie das Internationale Paralympische Komitee auf, ernsthaft Alternativen zu prüfen und einen Plan B zu entwickeln.“

Deutsche Meister im Rennrollstuhl-Marathon: Alhassane Baldé und Annika Zeyen
Deutsche Meister im Rennrollstuhl-Marathon: Alhassane Baldé und Annika Zeyen

Eingebunden in den Berlin-Marathon haben die deutschen Meisterschaften im Marathon ein stimmungsvolles Comeback gefeiert. "Die Strecke und die Stimmung waren perfekt, nur das Wetter war nicht optimal. Es war eine super Zusammenarbeit, die wir 2018 fortsetzen wollen. Dann erhoffen wir uns auch noch mehr Teilnehmer", sagt Marion Peters, Co-Bundestrainerin Para Leichtathletik. Erstmals seit längerem haben die Meisterschaften im Marathon wieder stattgefunden. Bei den Rennrollstuhlfahrern jubelten nach gut 42 Kilometern Annika Zeyen bei ihrem Debüt und Alhassane Baldé, bei den sehbehinderten Läufern Ulrike Wilhelm (mit den Guides Juliana Loeffler und Alexander Hupe) und Hans-Reinhard Hupe (Guides Matthias Hupe und Mario Leimbach) sowie Harald Lange in der Klasse T11/12.

Deutsche Meister im Rennrollstuhl-Marathon: Alhassane Baldé und Annika Zeyen
Deutsche Meister im Rennrollstuhl-Marathon: Alhassane Baldé und Annika Zeyen

Eingebunden in den Berlin-Marathon haben die deutschen Meisterschaften im Marathon ein stimmungsvolles Comeback gefeiert. "Die Strecke und die Stimmung waren perfekt, nur das Wetter war nicht optimal. Es war eine super Zusammenarbeit, die wir 2018 fortsetzen wollen. Dann erhoffen wir uns auch noch mehr Teilnehmer", sagt Marion Peters, Co-Bundestrainerin Para Leichtathletik. Erstmals seit längerem haben die Meisterschaften im Marathon wieder stattgefunden. Bei den Rennrollstuhlfahrern jubelten nach gut 42 Kilometern Annika Zeyen bei ihrem Debüt und Alhassane Baldé, bei den sehbehinderten Läufern Ulrike Wilhelm (mit den Guides Juliana Loeffler und Alexander Hupe) und Hans-Reinhard Hupe (Guides Matthias Hupe und Mario Leimbach) sowie Harald Lange in der Klasse T11/12.

Anna-Maria Rieder
Gehört zur Nachwuchselite: Anna-Maria Rieder © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Sie sind talentiert und ehrgeizig, auf ihnen ruhen die Hoffnungen für die Zukunft der Deutschen Paralympischen Mannschaft: 23 junge Athletinnen und Athleten aus zwölf Individualsportarten des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) wurden in die Nachwuchselite-Förderung der Deutschen Sporthilfe berufen. Finanziert wird dies durch die Unterstützung der DFL Stiftung, dem Premium-Partner der Sporthilfe.

Stefan Hähnlein im Block
Die Dauerrivalen: Bayer Leverkusen und der BV Leipzig © Mika Volkmann

Spannung pur – das versprechen die diesjährigen deutschen Meisterschaften im Sitzvolleyball. Vom 30. September bis 1. Oktober trifft sich Deutschlands Sitzvolleyball-Elite in der Herbert-Grünewald-Halle in Leverkusen. Neben dem amtierenden deutschen Meister Bayer Leverkusen geht auch der Dauerrivale BV Leipzig sowie eine neu formatierte Mannschaft des Dresdener SC mit Titelhoffnungen an den Start. 

Sabine Ellerbrock
Sabine Ellerbrock © Hartwig Ellerbrock

Die Erfolge haben sich ausgezahlt: Rollstuhltennisspielerin Sabine Ellerbrock ist in der Weltrangliste  auf Platz drei geklettert und hat sich damit im Jahr 2017 um drei Ränge gesteigert. Grund für die Verbesserung ist besonders das gute Abschneiden bei den Grand-Slam-Turnieren. Vor allem bei den French Open und in Wimbledon schaffte es die 41-Jährige bis ins Endspiel und wurde jeweils Zweite.