Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane (RSA) bei den US Open in New York
Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane

Nach dem erfolgreichen ersten Platz bei den Austrian Open hat es für Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane (RSA) bei den US Open in New York knapp nicht für den Sieg gereicht. Im Finale traf das Duo auf die beiden Holländerinnen De Groot und Van Koot, die das Match für sich entschieden: mit einem 2:6 im ersten Durchlauf und einem 0:6 im zweiten Satz erspielte das gegnerische Team die entscheidenden Punkte.

Alex Halouski versucht sich unter dem Korb gegen die türkische Defense durchzusetzen
Alex Halouski © Werner Schorp

Die deutsche Herren Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft in Polen eine Medaille verpasst. Im Spiel um Platz drei musste man sich am Sonntag Nachmittag in der Aqua Zdroj Arena der Türkei mit 65:76 (23:14/31:37/46:63) geschlagen geben. Beste Werfer für die deutschen Farben waren einmal mehr Aliaksandr Halouski (26) sowie Dirk Passiwan (22).

Dirk Passiwan netzte starke 24 Punkte für das Team Germany ein
Dirk Passiwan © Werner Schorp

Tokio calling! Bei den Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften im polnischen Walbrzych haben sich die Herren des Team Germany durch einen 72:63 (23:13/42:29/61:43) Erfolg im Viertelfinale über Holland gleich doppelt belohnt. Nach den deutschen Damen lösen auch sie das ersehnte Ticket für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio und dürfen mit dem Einzug ins Halbfinale auch weiter von einer Medaille träumen. Bester Werfer für die deutsche Mannschaft war an diesem Tag Dirk Passiwan mit insgesamt 24 Punkten.

Aliaksandr Halouski
Aliaksandr Halouski © Werner Schorp

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihre Erfolgsserie bei der Europameisterschaft im polnischen Walbrzych fortgesetzt. Im vierten Spiel der Vorrundengruppe A sicherte sich das deutsche Team gegen die Auswahl aus Italien mit 81:72 (25:19/42:32/65:52) den nächsten Sieg und spielt damit um den Gruppensieg. Dabei punkteten mit Aliaksandr Halouski (29), Thomas Böhme (27) und Dirk Passiwan (20) erneut drei Spieler zweistellig.

Verena Schott © Oliver Kremer/ DBS

Ganz verdaut hat Verena Schott die Paralympics in Rio 2016 noch nicht. Zweimal innerhalb von 24 Stunden schwamm die 30-jährige Potsdamerin auf Rang vier und verpasste das Podium nur ganz knapp. Doch aus der Enttäuschung wurde neue Motivation. Bei den Weltmeisterschaften im Para Schwimmen in London (9. bis 15. September) kehrt die zweifache Mutter, deren Lebensgefährte gleichzeitig ihr Trainer ist, an den Ort des größten Erfolgs ihrer Karriere zurück.

Gina Böttcher
Gina Böttcher © Picture Alliance / DBS

Für die Para Schwimmen-Nationalmannschaft geht es mit großen Schritten in Richtung Saisonhighlight: Vom 9. bis 15. September finden im Londoner Aquatics Centre die Weltmeisterschaften statt. Mit zahlreichen Welt-, Europa-, und deutschen Rekorden aus dem Saisonverlauf im Rücken geht das 15-köpfige Team von Bundestrainerin Ute Schinkitz in der Schwimmhalle, die bei den Paralympischen Spielen 2012 für Gänsehautmomente sorgte, an den Start.

Aaron Fotheringham springt dem Sieg entgegen
Aaron Fotheringham © Eike Michler

In Köln hat die fünfte Weltmeisterschaft im WXMX (Rollstuhlskaten) vom 31. August bis 1. September stattgefunden. Eine Premiere – erstmalig fanden die Wettkämpfe außerhalb der USA statt. Mit internationalen Topstars und einem tollen Rahmenprogramm setzten Chef-Organisator Patrick Krause und sein Team ein echtes Highlight für die in Deutschland noch junge Sportart. Aaron Fotheringham und Lily Rice setzen sich gegen die 40 Teilnehmer aus der ganzen Welt durch und gewinnen die Weltmeisterschaft.