Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

eine Para Ski Athletin umfährt mit ihrem Guide die Slalomstangen
Sehbehinderte Sportlerin beim Slalom mit ihrem Guide © DBS

19 deutsche Athlet*innen haben zum Saisonende bei den deutschen Meisterschaften noch einmal alles aus sich herausgeholt und sich spannende Duelle um die Titel geliefert. Dabei waren nicht nur „alte Hasen“ wie Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster oder Matthias Uhlig, auch junge Nachwuchstalente zeigten ihr Können im österreichischen Kühtai.

Tanja Scholz bei der IDM in Berlin
Tanja Scholz bei der IDM in Berlin © Ralf Kuckuck, BSB, Camera4

Das „schnelle Wasser“ der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark Berlin hat seinem Namen auch bei der diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) alle Ehre gemacht. Etwas mehr als zwei Monate vor dem Saisonhöhepunkt, den Para Schwimmen-Weltmeisterschaften in Madeira (Portugal, 12. bis 18. Juni), nutzen die mehr als 400 Athletinnen und Athleten aus mehr als 40 Nationen die Wettkämpfe in der Sportmetropole Berlin als wichtige Standortbestimmung.

Anna-Lena Forster jubelt nach der Flower Ceremony über ihre Silbermedaille
Anna-Lena Forster © Mika Volkmann / DBS

Große Ehre für Anna-Lena Forster: Die zweifache Paralympics-Siegerin von Peking ist von den rund 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet*innen zur „Sportlerin des Monats“ März gewählt worden. Die Monoskifahrerin hatte bei den Paralympischen Spielen insgesamt vier Medaillen gewonnen und sich mit Gold in der Superkombination und im Slalom sowie Silber in der Abfahrt und im Super-G zur erfolgreichsten deutschen Athletin gekrönt.

Das Governing Board des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) hat beschlossen russische und belarussische Athlet*innen, Funktionäre und Klassifizierer*innen aufgrund der Kriegshandlungen in der Ukraine weiterhin von internationalen Wettkämpfen auszuschließen. Dieser Beschluss bezieht sich auf die zehn Sportarten, bei denen das IPC als Internationaler Verband agiert. Der DBS begrüßt die Entscheidung des IPCs und sieht sich in der eigenen Vorgehensweise bestätigt.

Anna-Lena Forster küsst ihre Goldmedaille
Anna-Lena Forster © Mika Volkmann / DBS

Die vierfache Medaillengewinnerin der Paralympics spricht über ihre Erfahrungen während und nach der Wettkämpfe in Peking: "Die Leute sind alle super begeistert. Nach PyeongChang habe ich den Trubel gefeiert, jetzt freue ich mich auf eine entspanntere Zeit. Ich bin wie eine Oma geworden und denke: Es reicht jetzt, ich bin dann mal weg. Im Mai geht’s in den Urlaub."

Elena Semechin © Florian Schwarzbach / DBS

Vom 31. März bis zum 3. April kämpfen 446 Athlet*innen bei den 36. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen um Medaillen. Auch die Goldmedaillen-Gewinnerin von Tokio, Elena Semechin wird an den Start gehen.

Martin Fleig © Ralf Kuckuck / DBS

Mit einer Silbermedaille im Para Biathlon über zehn Kilometer im Gepäck verkündete Martin Fleig bei den Paralympics in Peking sein Karriereende. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus China blickt der 32-Jährige vom Ring der Körperbehinderten Freiburg auf eine bemerkenswerte Laufbahn zurück – und verrät, warum ihn der Selbstzweifel als Dauerbegleiter eher vorangetrieben als gehemmt hat.