Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Sebastian Dietz beim Kugelstoßen
© Binh Truong / DBS

Was bedeuten die Paralympics für die Athlet*innen des Team Deutschland Paralympics? Welche Rituale pflegen sie vor jedem Wettkampf und wer sind die größten Unterstützer? Das erfahrt ihr in der Serie #ParaBotschafter. Dabei bekommen die Athlet*innen einen Satzbeginn vorgegeben, den sie anschließend komplettieren. Sebastian Dietz möchte bei den nächsten Spielen alles geben, um die Menschen zu begeistern.

Heinrich Popow trainiert zusammen mit den jungen Prothesenträgern
Heinrich Popow gemeinsam mit den Teilnehmern der Talent Days © Mika Volkmann

Sprint, Weitsprung, Speerwurf – für amputierte Menschen eine Herausforderung und mit ihren Alltagsprothesen kaum möglich. Um Kindern und Jugendlichen mit Beinamputationen an den Sport heranzuführen und für die Leichtathletik zu begeistern, veranstalteten der DBS, der TSV Bayer 04 Leverkusen sowie Paralympics-Förderer Ottobock die "Talent days". Acht TeilnehmerInnen im Alter von acht bis achtzehn Jahren lernten an dem  Wochenende spielerisch, sich mit Sportprothesen zu bewegen und setzten dabei ihre ganz persönlichen neuen Grenzen fest.

Sandra Mikolaschek ballt die Faust und jubelt
© Binh Truong / DBS

Was bedeuten die Paralympics für die Athlet*innen des Team Deutschland Paralympics? Welche Rituale pflegen sie vor jedem Wettkampf und wer sind die größten Unterstützer? Das erfahrt ihr in der Serie #ParaBotschafter. Dabei bekommen die Athlet*innen einen Satzbeginn vorgegeben, den sie anschließend komplettieren. Sandra Mikolaschek will in Tokio 2021 eine Medaille gewinnen, egal ob mit ohne Zuschauer.

Marlene Endrolath beim Schmetterling-Schwimmen
Marlene Endrolath © Ralf Kuckuck / DBS

Bei den Weltmeisterschaften schwimmt Marlene Endrolath persönliche Bestzeit und schrammt bei ihrem Debüt als Vierte nur knapp am Treppchen vorbei. Dass die sehbehinderte Schwimmerin eine derartige Entwicklung hingelegt hat, liegt auch an einer mutigen Entscheidung: Mit 16 Jahren verließ sie ihre Heimat in Richtung Berlin, wo sie beste Bedingungen für den Leistungssport vorfindet. Für Endrolath war es ein Schritt hin zur Weltspitze.

Die Mitglieder der deutschen Para Kanu Nationalmannschaft in Kienbaum
Die deutschen Para Kanuten in Kienbaum

Nach der Verschiebung der Paralympics hatte es für die deutschen Para Kanuten mit dem Weltcup in Szeged (25. bis 26. September) noch lange Hoffnung auf einen internationalen Wettkampf in diesem Jahr gegeben. Im vorbereitenden Trainingslager in Kienbaum hat das Trainerteam um André Brendel gemeinsam mit der Mannschaft entschieden aufgrund der aktuellen Infektionslage im Land nicht nach Ungarn zu reisen.

Shugaa Nashwan hält die deutsche Flagge, andere Kinder um ihn herum präsentiere andere Länder-Flaggen
Shugaa Nashwan © Mohamed Nashwan

Der blinde Para Judoka Shugaa Nashwan hat nach der Verschiebung der Paralympics den August anders genutzt: In seinem Geburtsland Jemen veranstaltete der 22-Jährige ein „Mini-Olympia“, um den Kindern und Menschen in dem vom Bürgerkrieg und Armut geplagten Land Hoffnung zu schenken – auch wenn er dafür große Risiken in Kauf nahm.

Die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft beim Zühlsdorf-Cup
Die deutschen Damen beim Zühlsdorf-Cup © Sitzvolleyball-Nationalmannschaft

Nach langer Wettkampfpause hat in Leverkusen der traditionelle Theodor-Zühlsdorf-Cup stattgefunden. Die Gastgeber aus Leverkusen überzeugten an beiden Turniertagen und sicherten sich den Turniersieg ohne Niederlage. Auch die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft der Damen nutze die Gelegenheit und sammelte nach intensiven Trainingsmonaten wichtige Wettkampfpraxis.