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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

Deutsche gesetzliche Unfallversicherung

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen engagieren sich auf vielfältige Weise für Inklusion und den Sport von Menschen mit Behinderung. Warum tun sie das? Die Brücke ist schnell geschlagen: Zu den Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung gehört es, Menschen nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit „mit allen geeigneten Mitteln“ zu rehabilitieren. Dabei spielen Bewegung und Sport eine bedeutende Rolle. Das wissen wir spätestens seit der Arzt Sir Ludwig Guttmann 1948 den ersten sportlichen Wettkampf unter seinen rollstuhlfahrenden Patient*innen ausrichtete. Er hatte erkannt, dass die Betroffenen frühzeitig wieder aktiviert und in ihren Rehabilitationsprozess eingebunden werden müssen. Für die gesetzliche Unfallversicherung ist der Reha- und Behindertensport deshalb auch ein Anknüpfungspunkt, um auf die Bedeutung einer guten Rehabilitation aufmerksam zu machen, denn das ist für Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ein wichtiger Markenkern. Inzwischen bezweifelt niemand mehr, dass Sport einen wichtigen Beitrag leistet zur Mobilität und Eigenständigkeit von Menschen mit und ohne Behinderung.

Heinz-Kettler-Stiftung

Die Heinz-Kettler-Stiftung wurde von Herrn Heinz Kettler und seiner Tochter Dr. Karin Kettler bereits im Dezember 1999 ins Leben gerufen, um den Inklusionsgendanken zwischen dem Freizeitsport – der bei der damaligen Heinz Kettler GmbH & Co. KG im Vordergrund stand – und dem Behindertensport in die Praxis umzusetzen. Die Stifter fühlten sich dem Sport und der sozialen Komponente besonders verpflichtet und wollten dieser Verpflichtung durch die Stiftung sichtbaren Ausdruck verleihen. Nach dem Tod des Firmengründers in 2005 und dem tragischen Unfalltod von Frau Dr. Kettler Anfang 2017 ist die Heinz-Kettler-Stiftung als gemeinnützige Stiftung im Bereich der Förderung des Behindertensports aktiv tätig. Gerade im Sportbereich wird durch die Leistungen von Sportlern mit Behinderung die Akzeptanz und das Bewusstsein für eine Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderung verankert.

KfW Bankengruppe

Seit 1948 hat sich die KfW Bankengruppe zu einer der führenden Förderbanken der Welt entwickelt. Die Ziele: die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen auf globaler Ebene verbessern. Ein Fördervolumen von 135,3 Milliarden Euro in 2020 ist das Ergebnis von Erfahrung und Expertise. Und den besten Entscheidungen zur richtigen Zeit.

Mehr als 7.200 Mitarbeiter*innen vertrauen an über 80 Standorten auf 5 Kontinenten auf die Stabilität der KfW an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft. Es sind Weiterdenker mit Visionen, Know-how, Leidenschaft und Weitsicht, die Tag für Tag unseren Förderauftrag mit Leben füllen. Unsere Werte geben dabei die Richtung vor: Vertrauen und Effizienz, Motivation und Verantwortung.

Als Bank aus Verantwortung folgt die KfW dem inneren Antrieb, sich für Vielfalt und Chancengleichheit stark zu machen. Als Selbstverständlichkeit wird die Einbindung von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen angesehen. Aus diesem Streben heraus und auf Grundlage einer Inklusionsvereinbarung will die KfW verstärkt neue Arbeitsverhältnisse mit Menschen mit Behinderung eingehen.

Im Arbeitsalltag hat sich die KfW der gezielten Förderung von Mitarbeiter*innen mit Behinderung sowie dem Abbau von Barrieren verschrieben. Das ist Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe aller. Diesen Grundsatz wird durch die Bankengruppe soweit möglich beim Neu- oder Umbau der KfW-Liegenschaften ebenso wie bei der Beschaffung und Gestaltung von IT-Produkten und bei der Vorbereitung von Prüfungen – etwa für Auszubildende – berücksichtigt.

Darüber hinaus unterstützt die KfW Stiftung das Thema Inklusion aktiv. Sie fördert interessierte Übungsleiter*innen in Vereinen mithilfe einer Weiterbildung zur Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Sport. Auch im klassischen Fördergeschäft spielt das Thema Barrierefreiheit eine gewichtige Rolle. Es gibt einen günstigen Kredit in Verbindung mit einem Zuschuss, wenn eine Immobilie barrierefrei umgebaut wird.

PubliCare

Das Homecare Unternehmen PubliCare ist einer der führenden Experten für Stomaversorgung, Kontinenzversorgung sowie für Ernährungstherapie. Zu den weiteren Therapiefeldern gehören die Wundversorgung und die ambulante parenterale Antibiotikatherapie (APAT). Homecare ist die Versorgung von Betroffenen zu Hause oder in Pflege-/Altenheimen mit medizinischen Hilfsmitteln, Verbandmitteln, medizinischer Ernährung sowie den dazugehörigen Dienstleistungen durch Versorgungsspezialisten.

PubliCare versorgt die Patienten einfühlsam und mit einem umfassenden Blick auf Ihren Gesundheitszustand. Die Handhabung von Hilfsmitteln und medizinischen Produkten ist nicht selbsterklärend. Daher werden die Kunden von examinierten Fachexperten Schritt für Schritt angeleitet, um den Umgang mit ihrem Stoma oder dem intermittierenden Selbstkatheterismus (ISK) zu erlernen. Solange bis sie sich sicher genug fühlen, ihre Versorgung selbstständig zu übernehmen.

Neben der Versorgung mit den notwendigen Hilfsmitteln haben die Fachexperten von PubliCare auch immer ein offenes Ohr für die Fragen oder Probleme der Kundinnen und Kunden.

PubliCare arbeitet eng mit Ärztinnen und Ärzten, Krankenkassen, Pflegepersonal sowie ambulanten Einrichtungen zusammen, damit die Kunden jederzeit gut versorgt sind. So tragen sie dazu bei, dass das ärztliche Therapiekonzept optimal fortgeführt wird.

PubliCare ist in der akuten Situation an der Seite der Kunden und begleitet sie darüber hinaus auch langfristig in allen neuen Lebenslagen. Denn jeder Mensch hat ein möglichst selbstbestimmtes Leben verdient.