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BSV-Präsident Karl-Peter Bruch, Paralympics-Siegerin Hannelore Brenner, DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und Minister Roger Lewentz, MdL, vor der Geschäftsstelle des Sportbunds Rheinland
Karl-Peter Bruch, Hannelore Brenner, Friedhelm Julius Beucher und Minister Roger Lewentz, MdL (v. l.) © Bernd Paetz

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Behindertensport in Deutschland und die Paralympics standen im Mittelpunkt – 155 Tage vor Beginn der Spiele in Tokio hat sich der rheinland-pfälzische Minister des Innern und für Sport, Roger Lewentz, mit einer Delegation des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) zum Gedankenaustausch getroffen.

Spielstätten in Tokio
Tokio © picture alliance

Nach einem Treffen zwischen japanischer Regierung, der Stadtregierung Tokios, des Organisationskomitees Tokio 2020 sowie Internationalem Olympischem Komitee (IOC) und Internationalem Paralympischen Komitee (IPC) stand fest: Aufgrund der Corona-Pandemie wird es keine internationalen Zuschauer bei den Spielen in Tokio geben. Der DBS bedauert dies zwar, hält diese Entscheidung allerdings für folgerichtig und alternativlos.

Friedhelm Julius Beucher
Friedhelm Julius Beucher © picture alliance / DBS

Der DBS schließt sich der gemeinsamen Erklärung der Behindertenbeauftragten an: Menschen mit Behinderungen und einem erhöhten Risiko für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe dürfen nicht die Leidtragenden bei einer Veränderung der Impfreihenfolge sein. Gerade in Krisenzeiten ist die Solidarität mit den Schwächsten in der Gesellschaft Ausdruck von Menschlichkeit und Anstand.

Niko Kappel
Niko Kappel © Jens Zimmermann

Für die Verleihung des DJK-Ethik-Preis des Sports hat das zuständige Kuratorium in diesem Jahr Niko Kappel, den Paralympics-Sieger im Kugelstoßen von Rio 2016, gewählt. Der Grund dafür sei unter anderem sein Einsatz für die gleichberechtigte Teilhabe und sein herausragendes Engagement für Inklusion. Der offizielle Termin für die Preisverleihung in diesem Jahr steht noch nicht offiziell fest.

Ralf Rombach © Adrian Stykowski

Nur ein paar Tage hat das deutsche Team Para Ski nordisch nach der Rückkehr vom Weltcup im slowenischen Planica in der Heimat verbracht. Bereits am kommenden Wochenende geht es für die Nationalmannschaft um Bundestrainer Ralf Rombach im finnischen Vuokatti weiter. Dort messen sie sich von Freitag an erneut mit der internationalen Konkurrenz beim zweiten Weltcup des Winters.