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Elena Krawzow präsentiert stolz ihre Goldmedaille bei der WM 2019
Elena Krawzow bei der WM 2019 © Ralf Kuckuck / DBS

In London 2012 war Elena Krawzow noch das Küken – und gewann Silber. In Rio 2016 wollte die Para Schwimmerin Gold holen – und erlebte mit Platz fünf eine große Enttäuschung und die erste richtige Niederlage ihrer Karriere. Die 27-Jährige kämpfte sich zurück in die Erfolgsspur, doch ihr Weg in 2021 ist bislang steinig. Trotzdem will sie im schwersten Jahr ihrer Karriere in Tokio Bestzeiten schwimmen. Und eine Medaille gewinnen.

Steffen Zeibig auf dem Pferd
Steffen Zeibig © Ulrich Gasper

Der Jüngste ist zugleich der Erfahrenste in der Deutschen Equipe Para Dressur. Der 44-jährige Steffen Zeibig (SGV Dresden) nimmt bereits zum vierten Mal an den Paralympischen Spielen teil. Debütantin Heidemarie Dresing (ZRFV Gütersloh) hingegen ist mit ihren 66 Jahren nicht nur die älteste Starterin unter den deutschen Dressurreiter*innen, sondern auch im gesamten Team D Paralympics.

Oliver Hörauf, Reno Tiede und Felix Rogge
Oliver Hörauf, Reno Tiede und Felix Rogge © Binh Truong / DBS

„Kai… zen!“ hallte es durch die Makuhari-Messe-Halle. Deutschlands Goalball Herren betraten erstmals die Wettkampfstätte im Westen Tokios und zeigten sich dabei sehr beeindruckt von dem Ort, an dem sie bei den Paralympics Geschichte schreiben wollen. „Wir werden in dieser Halle ein saugeiles Turnier spielen“, rief Co-Trainer Stephan Weil den sechs Spielern nach dem ersten Training lautstark zu.

Ali Lacin
Ali Lacin © Binh Truong / DBS

Vanessa Low brachte ihn dazu, mit Prothesen zu sprinten – jetzt möchte Ali Lacin Menschen inspirieren, über sich hinauszuwachsen: Mit 33 Jahren gibt der Berliner Para Leichtathlet sein Paralympics-Debüt, nachdem er seine Karriere schon beendet hatte. Paralympische Erfahrung sammelt Ali Lacin bei seiner Premiere am 28. August im Weitsprung und am 3. September über 200 Meter.

Martina Willing beim Speerwurf
Martina Willing © Binh Truong / DBS

Auf dem Weg nach Tokio hat die Deutsche Sporthilfe die 137 Athlet*innen des Teams für die Paralympics, mit insgesamt mehr als sechs Millionen Euro unterstützt. Im vergangenen Jahr erhielten sie in der unmittelbaren Vorbereitung insgesamt über 1,1 Millionen Euro, über alle Förderjahre hinweg mehr als 6,2 Millionen Euro.