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Merle Menje beim Rennrollstuhlfahren
Merle Menje © Binh Truong / DBS

An einem etwas ruhigeren Tag für die deutsche Para Leichtathletik bei den Paralympics im Olympiastadion in Tokio hat sich bildlich ein Generationswechsel im Rennrollstuhl vollzogen: Während die 17 Jahre junge Merle Menje ihr viertes Finale Tokio absolvierte, kam ein sichtlich enttäuschter Alhassane Baldé zum dritten Mal bei diesen Spielen nicht über den Vorlauf hinaus und beendete danach seine große Karriere mit 35 Jahren.

Valeska Knoblauch holt zum Schlag aus
Valeska Knoblauch qualifiziert sich für das Viertelfinale © Mika Volkmann / DBS

Die gute Nachricht: Valeska Knoblauch hat sich als erste für das Viertelfinale ihrer Startklasse am Samstag qualifiziert. Ansonsten gab es lediglich zwei Siege aus zehn Partien. „Das haben wir uns anders vorgestellt“, lautet die einhellig Meinung zu diesen ersten beiden Spieltagen im Para Badminton.

Thomas Brüchle (l.) und Tom Schmidberger © Mika Volkmann / DBS

Thomas Schmidberger und Thomas Brüchle gewinnen auch im zweiten Final-Anlauf wie vor fünf Jahren in Rio Silber im paralympischen Teamwettbewerb (WK3) und sichern somit die fünfte Medaille für ihr Team. Die deutschen Para Tischtennisspieler*innen erreichen in Tokio ein Edelmetall mehr als noch bei den Paralympics vor fünf Jahren. Der größte Erfolg ist das Einzel-Gold für Valentin Baus (WK5).

Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser schwenken die deutsche Flagge und freuen sich über ihre Medaillen
Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser © Oliver Kremer / DBS

Am vorletzten Tag der Wettbewerbe im Para Radsport waren es die Dreiradfahrerinnen Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser, die mit einem Doppelsieg für den größten deutschen Erfolg sorgten. Nach Gold im Zeitfahren gewann Majunke auch im Straßenrennen mit einem überzeugenden Solo, ihre Freundin Dreock-Käser gewann nach Bronze im Zeitfahren die Silbermedaille im Straßenrennen.

Spielszene beim Sitzvolleyball mit Torben Schiewe und Dominik Albrecht
© Florian Schwarzbach / DBS

Nach dem knapp verpassten Einzug ins Halbfinale haben Deutschlands Sitzvolleyballer das Spiel um Platz fünf gegen Ägypten verloren. Am Ende musste sich das Team von Cheftrainer Michael Merten in fünf Sätzen mit 2:3 (23:25, 26:24, 18:25, 25:22, 8:15) geschlagen geben und beendet die Paralympics in Tokio damit auf dem sechsten Rang.