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Im April fanden gleich zwei Aktionstage im Norden Deutschlands statt. Die beiden ausrichtenden Mitgliedsvereine des Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern e.V. erreichten damit viele interessierte Kinder und Jugendlichen und eröffneten den Einstieg in den inklusiven Sport Goalball.

Das deutsche Para Radsport Team
Das deutsche Team © DBS

Für das deutsche Para Radsport-Team beginnt eine mit zahlreichen Höhepunkten gespickte Saison. Der Auftakt beim Straßen-Weltcup im belgischen Ostende vom 5. bis 9. Mai ist eine erste Standortbestimmung für die Athlet*innen. Zudem ist es die Premiere für Bundestrainer Alexander Bauer, der erst seit einigen Wochen im Amt ist.

Sylvi Tauber mit ihrer Silbermedaille
Sylvi Tauber © Alexander Bondar

Vom 29. April bis 1. Mai hat im französischen Fréjus der erste IWAS Rollstuhlfechten Satellitenweltcup stattgefunden. Drei deutsche Rollstuhlfechter*innen gingen bei der neuen Turnierform an den Start und überzeugten mit Podestplatzierungen. Bundestrainer Alexander Bondar zeigt sich zufrieden mit seinem Team.

 

© picture alliance / DBS

Im dritten Teilhabebericht der Bundesregierung kam heraus, dass 55% der Menschen mit Behinderung keinen Sport treiben – die Zahlenbasis dafür stammt aus dem Jahr 2017. 2020 folgte das erste Corona-Jahr mit einem drastischen Mitgliederrückgang. Erste Prognosen für die aktuellen Mitgliederzahlen zeigen, dass der Behindertensport erneut überproportional von den Corona-Folgen betroffen ist.

Gruppenbild deutsche Para Kanuten
Deutsche Para Kanut*innen © Florian Schwarzbach

Für die Para Kanut*innen begann das Wettkampfjahr mit der nationalen Sichtung auf der Regattabahn in Duisburg. Sportler*innen aus insgesamt sieben Vereinen hatten die Möglichkeit an den Rennen teilzunehmen, ihre Form im nationalen Wettbewerb zu messen und sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Neben den bereits arrivierten Athlet*innen schaffte es auch eine junge Athletin auf sich aufmerksam zu machen.