Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Im vorletzten Wettkampf der Handbiker über 48.4km der Klasse HCB ist Max Weber vom TSV Obergünzburg ganz knapp an Gold vorbeigeschrammt. Eine Sekunde (1:28:25h) hat dem Handbiker nach vier Runden auf Heinz Frei (1:28:26h), den Paralympicssieger aus der Schweiz gefehlt. Dritter wurde der Libanese Edward Maalouf. Tobias Knecht (RTC Heidelberg) und Stefan Bäumann (LC Cottbus) kamen auf Rang sechs und zwölf.

Martina Willing von der SG Stahl Brandenburg hat sechs Tage nach dem Gewinn ihrer Silbermedaille im Kugelstoßen noch einmal zugeschlagen. Mit ihrem dritten von insgesamt sechs Versuchen (23.99m) sicherte sich die Leichtathletin die Goldmedaille im Speerwerfen. Silber gewann die Tunesierin Hania Aidi mit 16.83m vor der Bulgarin Daniela Todorova (19.83m).

Nach der Silber über 200 m Lagen hat sich die Chemnitzerin Maria Götze im National Aquatic Center die zweite Medaille geschnappt. Die 27-Jährige kam über 400 m Freistil der Leistungsklasse S6 in 5:49,79 in Ziel und wurde dabei nur von der Niederländerin Mirjam de Koning-Peper (5:43,76 min) und der neuen Paralympicsiegerin Eleanor Simmonds (5:41,34 min) aus Großbritannien bezwungen.

Kirsten Bruhn vom PSV Union Neumünster hat sich bei den Spielen in Peking die fünfte Medaille erkämpft. Mit 34,50 sec über 50m Freistil schlug sie im Aquatic Center als Dritte hinter den beiden US-Amerikanerinnen Courtney Jordan (33,84 sec) und Erin Popovich (33,92 sec) an.

Im 200 m Sprint der Startklasse T 36 hat Claudia Nicoleitzik vom TV Püttlingen am Samstag Vormittag mit einer Zeit von 32,48 sec die Silbermedaille gewonnen. Schneller war nur die Chinesin Fang Wang, bei der die Uhr nach 29,57 sec stehen blieb. Bronze ging an die Britin Hazel Simpson, die eine knappe Sekunde nach der Püttlingerin über die Ziellinie lief (32,43 sec).

Es war eine hauchdünne Entscheidung um die Goldmedaille, die schließlich Andrea Eskau vom USC Magdeburg für sich beanspruchte. Nach drei Runden und insgesamt 36,3 km kam sie mit einem Vorsprung von 13 Hundertstel vor der Niederländerin Monique van der Vorst ins Ziel. Dorothee Vieth (Hamburg SV) konnte sich nach 1:13,27.23 ihre zweite Bronzemedaille sichern. Die drei Medaillengewinnerinnen deklassierten mit ihren Zeiten deutlich die Konkurrenz, die erst etwa vier Minuten später eintraf.

Die deutschen Paralympics-Segler holten sich am letzten Wettkampftag vor Qingdao die Goldmedaille. Fünf Punkte im letzten von insgesamt elf Rennen haben für Jens Kroker, Robert Prem und Siegmund Mainka gereicht, um ihren Traum von Gold wahr werden zu lassen. Silber holte sich das Sonar-Team aus Frankreich vor der Mannschaft aus Australien.