Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Martin Schulz gewinnt Silber © DTU / Jo Kleindl
Martin Schulz gewinnt Silber © DTU / Jo Kleindl

Die deutsche Paratriathlon-Nationalmannschaft konnten bei den Weltmeisterschaften in Chicago folgende Ergebnisse erzielen: Martin Schulz (Leipzig, PT4 – Leichte Behinderung) gewinnt Silber. Stefan Lösler (Kirchheim, PT2-Schwere Behinderung) erringt Platz 7. Markus Häusling (Nendorf, PT1-Handbike/Rennrollstuhl) musste das Rennen verletzungsbedingt schon beim Schwimmen beenden. Nora Hansel (Bochum,  PT3, Mittelschwere Behinderung) startete in der nicht-paralympischen Startklasse PT3 und verpasst knapp eine Medaille mit Platz 4.

Angelika Trabert beim Reiten
Dr. Angelika Trabert © Julia Rau

Am Wochenende geht das fünfköpfige deutsche Para-Dressur-Team von Cheftrainer Bernhard Fliegl bei den Europameisterschaften in Frankreich an den Start. Vom Trainingslager in Langenfeld (Rheinland) ging es gemeinsam ins französische Deauville, wo vom 17. bis 20. September 2015 die Europameisterschaften der Dressurreiter stattfinden. Zum Jahreshöhepunkt kämpfen die deutschen Reiterinnen und Reiter um Titel und Medaillen. „Wir sind gut vorbereitet und haben ja auch schon den Nationenpreis in Mannheim gewonnen", betont Equipechefin Britta Bando.

Rollstuhl-Rugby-EM 2015 Deutschland gegen Dänemark
Deutschland gegen Dänemark © Lauri Jaakkola

Das Eröffnungspiel der IWRF Rollstuhl-Rugby-EM im finnischen Pajulahti hat Deutschland gegen den Vizeeuropameister Dänemark mit 48-56 verloren. Das Deutsche Team ist schlecht ins Spiel gekommen und lag schon nach dem ersten Viertel mit fünf Punkten zurück. Das zweite Spiel gegen Irland konnten sie mit 62–58 für sich entscheiden. "Ich bin mit unserer Leistung zufrieden. Wir haben als Team gut gespielt", kommentiert Thomas Schuwje den Sieg. Im letzten Spiel der Gruppenphase trifft das deutsche Team am Donnerstag auf Gastgeber Finnland.

Simone Briese-Baetke bei den Paralympics in London 2012 © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie
Simone Briese-Baetke bei den Paralympics in London 2012 © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

"Mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge", sagt Simone Briese-Baetke, schaue sie auf die WM. Natürlich "weinend", sie ist schließlich nicht dabei. War seit dem Frühjahr krank. Eine ausreichende Vorbereitung – unmöglich. Die körperliche Fitness ist einfach noch nicht da. Deutschlands beste Rollstuhlfechterin kann also an den Titelkämpfen vom 18. bis 23. September 2015 im ungarischen Eger nicht teilnehmen. "Das ist natürlich ein großer Verlust für das Team", sagt Cheftrainer Swen Strittmatter, "Simone ist schon überragend talentiert". Stattdessen ist ein deutsches Quartett dabei.

Steffen Warias © Oliver Kremer, www.pixolli-studios.de
Steffen Warias © Oliver Kremer, www.pixolli-studios.de

Steffen Warias hatte direkt für den Auftakt nach Maß gesorgt: Gold im Zeitfahren beim Weltcupfinale der Para-Cycler in Pietermaritzburg (Südafrika) und damit schon vor dem abschließenden Straßenrennen den Gesamtweltcup für sich entschieden. Hans-Peter Durst und Michael Teuber zogen nach und feierten ebenfalls den Gewinn des Gesamtweltcups. Teuber gelang sogar noch ein Doppelsieg, Durst holte Gold im Zeitfahren und Silber im Straßenrennen. Ein fantastischer Saisonabschluss des deutschen Teams.

Das deutsche Para-Badminton-Team an historischer Stätte in Stoke Mandeville
Das deutsche Para-Badminton-Team an historischer Stätte in Stoke Mandeville

Vier Medaillen geholt, die Erwartungen erfüllt: Mit einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze ist die deutsche Para-Badminton-Mannschaft von den Weltmeisterschaften aus Stoke Mandeville (England) zurückgekehrt. Überragende Spielerin in den Reihen des Teams von Cheftrainer Michael Mai war dabei Katrin Seibert mit Gold im Damen-Doppel sowie Bronze im Mixedwettbewerb (mit Peter Schnitzler) sowie im Einzel. Zudem gewann Thomas Wandschneider Silber.

Marburg bejubelt die Meisterschaft in der Blindenfußball-Bundesliga © DFB / Sepp-Herberger-Stiftung
Marburg bejubelt die Meisterschaft in der Blindenfußball-Bundesliga © DFB / Sepp-Herberger-Stiftung

Erst im letzten Spiel der Blindenfußball-Bundesliga ist die Entscheidung gefallen: Durch das goldene Tor von Niclas Schubert hat sich Blista Marburg die Meisterschale gesichert und den MTV Stuttgart mit 1:0 bezwungen. Der Rekordmeister aus Stuttgart landete damit auf Platz drei vor dem FC Schalke 04 und dem FC St. Pauli, Zweiter wurde der Chemnitzer FC. Torschützenkönig wurde der Marburger Alican Pektas mit 13 Treffern. Mit dem Saisonfinale auf dem Münsterplatz in Freiburg hat die Blindenfußball-Bundesliga, die von der Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), dem Deutschen Behindertensportverband sowie vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband organisiert wird, einen spannenden Abschluss erlebt. 

Hier geht es zum vollständigen Bericht auf der Seite des DFB.