Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Gina Böttcher
Gina Böttcher © Ralf Kuckuck / DBS

Mit zehn WM-Medaillen im Gepäck geht's für die deutschen Para Schwimmer*innen zurück in die Heimat. Am letzten Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Singapur zeigte das Team von Ute Schinkitz reihenweise starke Leistungen und sorgte trotz anstrengender Tage in Südostasien für Jahresbestzeiten am Fließband. Auch Medaillen gab's zum krönenden Abschluss: Gina Böttcher sicherte sich über 200 Meter Freistil mit Silber ihr zweites Edelmetall, auch Josia Topf jubelte über Bronze und gewann damit seine vierte Medaille.

Laura Burbulla und Lise Petersen nach dem gelungenen WM-Auftakt
Laura Burbulla und Lise Petersen © Nico Feißt / DBS

Zwei gute Ergebnisse zu Beginn der Para Leichtathletik-WM in Neu-Delhi: Laura Burbulla vom VfL Wolfsburg wurde im Weitsprung Sechste, Lise Petersen vom TSV Bayer 04 Leverkusen im Speerwurf Siebte. Die Wettbewerbe in Indiens Hauptstadt dauern für das 20-köpfige deutsche Team bis zum 5. Oktober an.

Josia Topf in Seitenlage schwimmend im Wasser
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Zum ersten Mal endete ein Tag bei der Para Schwimm-WM in Singapur ohne Medaille für das deutsche Team. Dafür wurden neue Bestzeiten aufgestellt – sowohl auf persönlicher als auch auf Landesebene. Josia Topf schwamm auf den 200 Meter Freistil einen neuen deutschen Rekord und wurde Fünfter. Mira Jeanne Maack verpasste zwar das Finale auf den 200 Meter Lagen, durfte sich aber über eine persönliche Jahresbestzeit freuen.

Thomas Wandschneider und Rick Hellmann schlagen mit ihren Badminton-Schlägern ab
Thomas Wandschneider und Rick Hellmann © Kevin Voigt / DBS

Mit Erfahrung und Talenten: Im türkischen Istanbul finden vom 30. September bis 5. Oktober die Para Badminton-Europameisterschaften statt. Neben Paralympics-Teilnehmern wie Rick Hellmann, Doppel-Europameister von 2023, und dem Bronzemedaillengewinner von Paris, Thomas Wandschneider, sind in diesem Jahr auch einige vielversprechende Nachwuchsspieler*innen dabei, die sich auf internationalem Parkett beweisen wollen.

Johannes Floors lachend mit Deutschlandfahne und Fingerzeig
Johannes Floors © Mika Volkmann / DBS

Johannes Floors hat in dieser Saison seinen Weltrekord über 400 Meter unterboten und reist mit starken Vorleistungen zur Para Leichtathletik-WM im indischen Neu-Delhi. Nach Silber bei den Paralympics in Paris 2024 ist der 30-Jährige wieder der Top-Favorit. Das ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass der Leverkusener zusätzlich zum Training noch arbeitet und studiert.

Josia Topf beim Sprung ins Wasser
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Josia Topf ist nicht zu stoppen: Über die 50 Meter Freistil gewann der 22-Jährige Gold und damit bereits seine dritte Medaille bei den Para Schwimm-Weltmeisterschaften in Singapur. In einem spannenden Rennen feierte Topf einen Start-Ziel-Sieg und setzte so die Serie des deutschen Teams fort – an jedem Tag gab es bisher eine Medaille. Topfs WM-Titel bedeutete das achte Edelmetall für das deutsche Team. Verena Schott verpasste hingegen als Vierte erneut knapp das Podium, ebenso wie Taliso Engel.

Das deutsche Team vor einer Fotowand auf einem Gruppenfoto
Das deutsche Para Klettern-Team bei der WM 2025 © Para Climbing Team Germany

So erfolgreich wie nie zuvor kehren die deutschen Para Kletter*innen von den Weltmeisterschaften aus Seoul (Südkorea) zurück. Das Team von Trainer Christoph Reichert bewies Nervenstärke in den Finals und gewann insgesamt fünf Medaillen. Routinier Kevin Bartke und Youngster Rosalie Schaupert krönten sich zu Weltmeister*innen in ihrer Startklasse, Korbinian Franck freute sich über Silber und Luisa Grube sowie Philipp Hrozek holten Bronze.