Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

© Steffie Wunderl

Die deutschen Rollstuhlbasketballerinnen haben bei ihrem zweiten EM-Sieg in Madrid ein ungewöhnliches Debüt gegeben: Beim 56:27 gegen die Türkei trugen alle Spielerinnen über die gesamte Spielzeit FFP2-Masken - und taten sich gegen die vermeintlichen Außenseiterinnen erstaunlich schwer.

Matthias Güntner (links) und Christopher Huber (rechts) bekamen es mit physisch starken Franzosen zu tun
© Steffie Wunderl

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat bei den Europameisterschaften in Madrid auch das zweite Spiel gewonnen: Beim 69:55 gegen Frankreich war die Partie schon zur Pause entschieden. Die deutschen Rollstuhlbasketball-Damen haben das Auftaktspiel der Europameisterschaft im spanischen Madrid 35:63 gegen die Top-Favoritinnen aus den Niederlanden verloren.

Willi Struwe auf dem Schlitten

Willi Struwe ist einer von zwei deutschen Lokführern mit einer Prothese - und passionierter Spieler beim Para-Eishockeyclub Berlin. Nach dem Paralympics-Qualifikationsturnier in Berlin bewertet er das Abschneiden der deutschen Para Eishockey-Nationalmannschaft und berichtet, wie er den Sport für sich entdeckt hat.


©Adrian Stykowski / IPC

Am Donnerstag hob der Flieger gen Kanada ab, am Sonntag steht mit einem Langlauf-Rennen im freien Stil über die mittlere Distanz (zehn Kilometer bei den Frauen, 12,5 Kilometer bei den Männern) der Auftakt in den Wettkampf-Winter 2021/2022 für das deutsche Team Para Skilanglauf und Para Biathlon an. Es wird aller Voraussicht nach ein Winter werden, wie ihn die Mannschaft um Bundestrainer Ralf Rombach noch nicht erlebt hat.

© DTB, Julia Louis

Mit einem erstmals durchgeführten Rollstuhltennis-Workshop hat das von der Gold-Kraemer-Stiftung und dem Deutschen Tennis Bund (DTB) getragene Projekt „Tennis für Alle“ interessierte Spieler*innen und Trainer*innen aus ganz Deutschland zusammengeholt, um unter der Leitung des Bundestrainerteams Wissen für verbesserte Trainings- und Wettkampfpraxis zu vermitteln.

© Joachim Sielski / DBS

Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die Paralympics 2022 in Peking verpasst. Gegen die Slowakei verlor das Team von Cheftrainer Andreas Pokorny 2:4. Die Ausgangslage war simpel: Der Gewinner des letzten Spiels beim Qualifikationsturnier in Berlin zwischen der deutschen Mannschaft und der Slowakei würde das zweite Ticket neben Italien lösen.

© Joachim Sielski / DBS

Das deutsche Para Eishockey-Team hat beim Paralympics-Qualifikationsturnier in Berlin das angepeilte Endspiel um das letzte Ticket für die Winterspiele in Peking erreicht und mit einem 4:1 gegen „Albtraum-Gegner“ Schweden Selbstbewusstsein getankt. Gegen die Slowakei ist die Ausgangslage am Mittwochabend einfach: Das Sieger-Team fliegt im März zu den Paralympics.