Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Elena Semechin beim Brustschwimmen
Elena Semechin © Ralf Kuckuck / DBS

Bei den World Series im schottischen Aberdeen haben die deutschen Para Schwimmer*innen einen erfolgreichen Auftakt ins Paralympics-Jahr hingelegt. Neben zehn Podiumsplätzen und zwei Paralympics-Normen gab es außerdem einen Weltrekord zu bejubeln. Über die nicht-paralympische Strecke 50 Meter Brust setzte Elena Semechin in der Startklasse SB12 mit 33,50 Sekunden eine neue Weltbestmarke.

Stefan Hähnlein und Torben Schiewe jubeln Arm in Arm
Stefan Hähnlein und Torben Schiewe © Oliver Kremer / DBS

Ägyptens Sitzvolleyballer sind Afrikameister geworden – und der Jubel bei Deutschlands Sitzvolleyballer war groß. Denn dadurch steht fest, dass die Sitzvolleyball-Herren sich als erste deutsche Mannschaft für die Paralympics in Paris qualifiziert haben. Der Grund dafür liegt schon knapp drei Monate zurück.

Podcast-Grafik mit Annika Zeyen-Giles
Annika Zeyen-Giles © Oliver Kremer / DBS

Paris 2024 wäre ihre sechste Paralympics-Teilnahme. Annika Zeyen-Giles hat als Rollstuhlbasketballerin alles erlebt und beim Handbike mittlerweile auch. Für den Traum von Paris können es aktuell auch mal drei Trainingseinheiten am Tag sein. Im Team Deutschland Paralympics Podcast erzählt sie, warum sie keine Basketball-Karriere in den USA angestrebt hat, warum 2023 für sie eine Achterbahnfahrt war und warum Radsport ein Teamsport ist.

Leonie Walter, Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald mit ihren Guides bei der Siegerehrung
Leonie Walter, Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald mit ihren Guides © RGM 3B Josef Plaickner

Eineinhalb intensive Para Weltcup-Wochen gehen in Martell (Italien) mit gemischten Ergebnissen zu Ende. Die deutschen Frauen mit Sehbeeinträchtigung dominieren fast nach Belieben, auch Anja Wicker (MTV Stuttgart) überzeugt. Die Männer sehen bis zur WM in einem Monat noch Arbeit vor sich.

Anna-Lena Forster während eines Wettkampfs auf der Skipiste
Anna-Lena Forster © Mika Volkmann / DBS

Die deutsche Para Ski alpin Nationalmannschaft ist auch bei den Weltcup-Stationen Nummer drei und vier im schweizerischen Veysonnaz und italienischen Cortina d’Ampezzo vorne dabei. Vor allem die Generalprobe auf den Strecken der Paralympics 2026 macht Mut – nicht nur Aushängeschild Anna-Lena Forster glänzt dort.

Juliane Wolf und Nina Reck bei der Siegerehrung
Juliane Wolf und Nina Reck © Hannes Doesseler / DBS

Das paralympische Jahr hat begonnen und für die deutschen Para Tischtennisspieler*innen gilt es, noch fleißig Weltranglistenpunkte für die Qualifikation zu sammeln. Mit neun Podestplatzierungen bei den Egypt Para Open legte das Team mit Delegationsleiter Hannes Doesseler einen vielversprechenden Start hin.

Nico Messinger mit seinem Guide Michael Huhn während des Sprintrennens
Nico Messinger und Guide Michael Huhn © newspower_it

Die deutschen Para Skilangläuferinnen erleben beim Weltcup-Auftakt  in Südtirol fast perfekte Tage. Linn Kazmaier (SZ Römerstein) glänzt mit drei Siegen aus vier Rennen. Bei den Männern sorgt Marco Maier für einen Überraschungserfolg - eine Disqualifikation für kurzfristige Missstimmung im Team.