Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Linn Kazmaier, Leonie Walter und ihre Guides klatschen sich nach der Silbermedaille im Teamwettbewerb mit ihren Konkurrent*innen ab.
Team-Silber © Kelly Bergmann, BergMedia Photography

Im Team-Sprint zum Abschluss der Para Biathlon-WM in Kanada erkämpfen sich die Duos Anja Wicker und Andrea Eskau sowie Linn Kazmaier und Leonie Walter Bronze und Silber. Nicht nur deswegen darf Bundestrainer Ralf Rombach eine freudige Bilanz ziehen. Insgesamt gewann die deutsche Nationalmmanschaft 13 Medaillen, darunter dreimal Gold durch Linn Kazmaier. Nun steht direkt im Anschluss ebenfalls in Prince George das Weltcup-Finale an.

Leonie Walter, Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald gemeinsam mit ihren Guides auf dem Siegerpodest
V.l.n.r: Leonie Walter, Linn Kazmaier und Johanna Recktenwald gemeinsam mit ihren Guides © Kelly Bergmann, BergMedia Photography

Die deutschen Frauen mit Sehbeeinträchtigung feiern bei der Para Biathlon-WM in Prince George (Kanada) im Verfolgungssprint den nächsten Dreifacherfolg. Anja Wicker (MTV Stuttgart) läuft von Platz vier in der Qualifikation zu Silber und richtet einen speziellen Dank an die Skitechniker im Team.

Para Biathletin Linn Kazmaier gemeinsam mit ihrem Guide Florian Baumann in Aktion
Linn Kazmaier und Guide Florian Baumann © Kelly Bergmann, BergMedia Photography

Linn Kazmaier (SZ Römerstein) gewinnt bei der Para Biathlon-Weltmeisterschaft in Prince George (Kanada) auch das Einzelrennen über 12,5 Kilometer, Leonie Walter (SC St. Peter) holt erneut Silber. Auch Alexander Ehler (SV Kirchzarten) verdient sich als Vierter ein Lob des Bundestrainers. Die anderen Deutschen scheitern am Schießstand.

Anja Wicker lächelt glücklich bei der Siegerehrung nach ihrem zweiten Platz
Anja Wicker © Foto: Kelly Bergman, BergMedia Photography

Im Sprint über 7,5 Kilometer bei der Para Biathlon-WM in Prince George (Kanada) werden die deutschen Frauen mit Sehbeeinträchtigung ihrer Favoritenrolle gerecht und holen einen Dreifacherfolg. Anja Wicker verpasst den Titel nur um 2,1 Sekunden und ist trotzdem glücklich, genau wie der von einer Erkältung geschwächte Marco Maier nach Bronze.

Maike Naomi Schwarz bei der Siegerehrung der Paralympics 2016 in Rio mit Silbermedaille um den Hals
Maike Naomi Schwarz © Uli Gasper/ DBS

Die Paralympics in ihrem Geburtsland Japan musste Para Schwimmerin Maike Naomi Schwarz schweren Herzens absagen – Depressionen verhinderten ihren Start bei den Spielen. Doch die 29-jährige Athletin des SC Potsdam hat sich Schritt für Schritt zurückgekämpft. Kürzlich unterbot Schwarz in Berlin sogar die geforderte Norm und erfüllte damit die Grundlage, um sowohl an den Europameisterschaften Ende April als auch an den Paralympics in Paris teilnehmen zu können. Das sorgte für Freudentränen bei der sehbehinderten Schwimmerin, nachdem sie in den vergangenen sechs Jahren zumeist aus anderen Gründen geweint hatte.

Podcast-Grafik mit Yannis Fischer
Yannis Fischer © Mika Volkmann / DBS

Der Rücken - das ist keine Alterserscheinung, sondern aktuell die größte Sorge von Yannis Fischer. Der kleinwüchsige Kugelstoßer will nach Paris, aber noch ist nicht klar, ob der Rücken nach seinem Bandscheibenvorfall im letzten Jahr hält. Der 1,27 Meter große Athlet spricht neben der Hoffnung für Paris 2024 auch über die nötige Ruhe vor dem Wettkampf, Inklusion bei seinem Verein VfB Stuttgart und seinen Titel als Fußballweltmeister.

Rollstuhlfechter Maurice Schmidt versucht seinen Gegner mit dem Säbel zu treffen.
Maurice Schmidt © Joachim Sielski / DBS

Für die deutsche Nationalmannschaft im Rollstuhlfechten startet am Dienstag die Europameisterschaft in Paris (5. bis 10. März) - und damit dort, wo ein Großteil des aktuellen EM-Kaders in einem knappen halben Jahr bei den Paralympics wieder um Medaillen kämpfen möchte. Um diesen Traum zu verwirklichen, brauchen die Athlet*innen von Bundestrainer Alexander Bondar allerdings noch gute Platzierungen und in manchen Fällen sogar Edelmetall.