Aktuelles aus dem Bereich Anti-Doping

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Verfahrenskostenhilfe beim DIS

Athlet/innen oder Athletenbetreuer/innen können ab dem 1. April 2016 im Rahmen eines Verfahrens in Anti-Doping-Angelegenheiten vor dem Deutschen Sportschiedsgericht Verfahrenskostenhilfe beantragen. Betroffene erhalten die Möglichkeit auf Übernahme der Verfahrenskosten wie Gerichtskosten, Anwaltskosten und sonstige Auslagen. Die Beantragung erfolgt unkompliziert über einen Antrag bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) in Köln. Für die Gewährung der Verfahrenskostenhilfe steht ein vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) drittmittelfinanzierter Fonds zur Verfügung. Der Fonds wird von der DIS verwaltet. 

Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht
Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht. © picture alliance

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Anti-Doping Gesetz in Kraft

Das neue Anti-Doping-Gesetz ist in Kraft getreten. Der Bundesrat billigte am 27. November 2015 das vom Bundestag beschlossene Anti-Doping Gesetz. Am 17. Dezember 2015 trat das Gesetz mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. "Wir begrüßen die Einführung des Gesetzes. Aus unserer Sicht unterstützt das Gesetz die Anti-Doping-Arbeit zum Schutz der sauberen Sportlerinnen und Sportler in Deutschland enorm", sagte Dr. Andrea Gotzmann, Vorstandsvorsitzende der NADA.

Dopingsubstanzen
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Anti-Doping Gesetz verabschiedet

Das Anti-Doping-Gesetz hat den Bundesrat passiert und wird am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Das Gesetzesvorhaben unterstützt die Anti-Doping-Arbeit zum Schutz der sauberen Sportlerinnen und Sportler in Deutschland. Bestehende und funktionierende sportrechtliche Ahndungs- und Sanktionsmechanismen werden sinnvoll unterstützt, vorhandene Lücken, auch bei der Verfolgung von Doping unterstützenden Hintermännern, durch den staatlichen Strafverfolgungsanspruch geschlossen.

Quelle: picture alliance

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NADA Infostand bei DKM Schwimmen

Kennst du die im Leistungssport verbotenen Substanzen und Methoden? Weißt du, was zu tun ist, wenn du als Athletin oder Athlet ein Medikament verschrieben bekommst oder wenn die Dopingkontrolleure vor der Tür stehen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die NADA am 21. und 22. November am Infostand bei der DKM Schwimmen in Remscheid.

 

Foto: Knisse
Foto: Marco Knisse

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WADA Verbotstliste 2016 veröffentlicht

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2016 ist nun veröffentlicht worden. Sie tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Wichtige Änderungen betreffen unter anderem die Substanzklasse S4. Hormone und Stoffwechselmodulatoren. Hier wurde die Substanz Meldonium (Mildronate) neu aufgenommen. Der Einsatz ist ab dem 1. Januar 2016 jederzeit im Sport verboten. Der Wirkstoff wird in der Behandlung bestimmter Herzerkrankungen eingesetzt und war zuvor bereits auf der sogenannten Monitoring List der WADA zur Beobachtung.

 

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WADA veröffentlicht Liste gesperrter Athletenbetreuer

Die WADA hat eine Liste aller ihr gemeldeten Athletenbetreuer veröffentlicht, die gesperrt sind und mit denen Athleten der Umgang verboten ist. Die Liste kann unter www.nada.de eingesehen werden. Die Liste basiert auf Informationen und Entscheidungen der Anti-Doping-Organisationen, die der WADA zur Verfügung gestellt wurden. Die WADA wird die Liste vierteljährlich aktualisieren.

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Neues Hinweisgebersystem: Sprich's an

Seit Kurzem hat die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) ein unabhängiges, anonymes Hinweisgebersystem zur Mithilfe bei der Aufklärung von möglichen Dopingverstößen oder kriminellen Verhalten mit den Namen SPRICH'S AN eingeführt. Hinweise, die über dieses Portal abgegeben werden, sind anonym und werden strikt vertraulich behandelt.

Bildquelle: NADA

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Erneute Warnung kontaminierter NEMs

Erneut sind Nahrungsergänzungsmittel gefunden worden, die gesundheitsgefährdende Dopingsubstanzen enthalten. Forscher der FDA (Food and Drug Administration, USA) stellten kürzlich fest, dass in mehr als der Hälfte der untersuchten Nahrungsergänzungsmittel mit dem deklarierten Inhaltsstoff Acacia rigidula aktuell auch das Amphetamin-Isomer β-Methylphenylethylamin nachgewiesen werden konnte. β-Methylphenylethylamin wurde zum ersten Mal in den frühen 1930er Jahren synthetisiert; Wirksamkeit und Sicherheit bei der Anwendung am Menschen wurde aber nie untersucht und sind völlig unbekannt. Weitere Informationen können Sie der entsprechenden wissenschaftlichen Veröffentlichung in "Drug Testing and Analysis" aus April 2015 entnehmen: http://onlinelibrary.wiley.co m/doi/10.1002/dta.1793/full 

Bildquelle:NADA

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