Paralympische Trainingsstützpunkte

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Da die Konzentrationen von Athleten im Behindertensport nicht notwendigerweise mit den Trainingszentren der Bundesfachverbände korrelieren, hat der DBS in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern Paralympische Trainingsstützpunkte eingerichtet.

Paralympische Trainingsstützpunkte sind ausgewählte Standorte, die ein tägliches Training der Kaderbereiche A,B,C sowie des perspektivischen Nachwuchskaders ermöglichen.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt setzt voraus, dass eine sportartspezifische Athletenkonzentration im Einzugsbereich in der betreffenden Sportart gegeben ist.

Die Anerkennung als Paralympischer Trainingsstützpunkt erfolgt durch den Deutschen Behindertensportverband in Absprache mit dem Bundesministerium des Innern. Die Anerkennung gilt für einen paralympischen Zyklus.

Aktuell sind 19 Paralympische Trainingsstützpunkte durch den DBS anerkannt.

Das Stützpunktkonzept des DBS mit dem Strukturelement Paralympische Trainingsstützpunkte zielt darauf ab, optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere der Athletinnen und Athleten mit einer Behinderung zu schaffen.

Übersicht:

Sommersport (Anerkennungszeitraum: bis 31.12.2020)

*Anerkennug bis 31.12.2017
PTS I Standort
Leichtathletik Berlin*
Leichtathletik Cottbus
Leichtathletik Leverkusen
Leichtathletik Saarbrücken
Leichtathletik Wattenscheid*
Schwimmen Berlin
Schwimmen Leverkusen
Schwimmen Potsdam*
Radsport Cottbus*
Tischtennis Düsseldorf
PTS M Standort
Rollstuhlbasketball Hamburg/Hannover
Rollstuhlbasketball München
Rollstuhlbasketball Frankfurt/Wetzlar
Goalball Marburg
Goalball Rostock
Sitzvolleyball Leverkusen

Wintersport: Anerkennungszeitraum: bis 31.12.2018

PTS I Standort
Ski alpin Berchtesgaden
Ski nordisch Freiburg
PTS M Standort
Sledge Eishockey Hannover