Aktuelles aus dem Behindertensport

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Deutsche Hallenmeisterschaften Leichtathletik

Am 25. Februar finden die Deutschen Hallen-Meisterschaften Leichtathletik des Deutschen Behindertensportverbandes in Erfurt statt. 115 Athleten starten in den Junioren- und Seniorenklassen sowie in der Aktivenklasse. Prominente Starter sind unter anderem die Paralympics-Sieger Daniel Scheil und Niko Kappel sowie die Medaillengewinner von Rio Claudia Nicoleitzik, Katrin Müller-Rottgardt und Irmgard Bensusan. Neben Kandidaten für die diesjährigen IPC-Weltmeisterschaften in London, wollen sich die Junioren für die erstmals stattfindende IPC-Junioren-WM im Schweizerischen Nottwil empfehlen. Es werden Athleten aller Startgruppen des Behindertensports in die Wettbewerbe gehen. Damit wird die gesamte Breite der paralympischen Leichtathletik für Zuschauer ab 10 Uhr in der Leichtathletikhalle in Erfurt erlebbar sein.

Talentsichtung beim TSV Bayer Leverkusen

21 Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung aus ganz Deutschland testeten sich in Leverkusen in den Sportarten Leichtathletik und Sitzvolleyball. Einige von ihnen wollen künftig beim TSV Bayer 04 trainieren und ihre sportliche Laufbahn voranbringen. Neben dem eigenen Training konnten sie auch das Training der Top-Athleten wie Felix Streng, Irmgard Bensusan, Johannes Floors oder David Behre live vor Ort erleben.

Talentsichtung beim TSV Bayer Leverkusen Gruppenbild
Top-Athleten und Talente gemeinsam bei der Sichtung© tsv bayer 04 Mika Volkmann

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Eskau holt zum Abschluss Silber

Die Flower Ceremony war gerade vorüber, da trafen sich im Skistadion Finsterau die Wege der Weißrussin Liudmila Vauchok und der Deutschen Andrea Eskau. Vauchok war kurz zuvor im Langlauf-Rennen über die mittlere Distanz von fünf Kilometern bei den Frauen sitzend in 14:52.2 Minuten auf dem vierten Platz gelandet, Eskau in 14:30.5 Minuten auf dem zweiten. Es war bereits das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass Vauchok das Podest und damit das Geschenk für Medaillengewinner, WM-Maskottchen Filu als Stofftier, hauchdünn verpasste. Also drückte die 45-jährige Elsdorferin vom USC Magdeburg der Konkurrentin ihren Filu in die Hand.

Andrea Eskau beim Ski nordisch
Andrea Eskau ©Ralf Kuckuck/DBS

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Tag des Paraclimbing in Berlin

Klettern kann jeder! Doch bislang ist Klettern eine Sportart, die nicht offensichtlich mit Menschen mit Behinderung in Verbindung gebracht wird. Das soll sich bald ändern – Am 25. März richtet der Deutsche Alpenverein in Kooperation mit dem Behinderten- und Rehabilitation-Sportverband Berlin e. V. den "Tag des Paraclimbing - Klettern mit Handicap" im DAV Kletterzentrum in Berlin aus. Der Tag richtet sich an Kletterfans mit Handicap aus jeder Altersgruppe und lädt zum Schnupperklettern, zu interessanten Vorträge und Filmen sowie der Begegnung mit Spitzensportlern ein. Neben dem deutschen Weltmeister im Paraclimbing Korbinian Franck wird auch der Trainer des Deutschen Paraclimbing-Teams Christoph Reichert vor Ort sein. 

Erneuter Medaillenregen für deutsches Team

Schon einen Tag vor dem Ende der nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Finsterau steht fest: Das deutsche Team hat die Erwartungen weit übertroffen und zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe bereits die Medaillen 11 bis 13 bei dieser WM gefeiert. Im Sprint jubelten Anja Wicker sowie Clara Klug mit Guide Martin Härtl über Silber und Martin Fleig holte mit Bronze bereits seine vierte WM-Medaille. Ohne Edelmetall blieb Andrea Eskau – die sich allerdings mit toller Geste als große Teamplayerin zeigte.

Anja Wicker im Biathlon beim Schießen
Zielsicher: Anja Wicker © Ralf Kuckuck / DBS

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Auf den letzten Metern zu Bronze gekämpft

Was für ein packender Zielsprint, was für eine Kämpferin: Andrea Eskau hat im Langlauf über zwölf Kilometer alles aus sich herausgeholt und ist dafür bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften im bayerischen Finsterau mit Bronze belohnt worden – mit hauchdünnem Vorsprung. Auf Platz drei schaffte es auch Martin Fleig, der nach zweimal Gold im Biathlon für ihn selbst überraschend seine dritte WM-Medaille holte.

Andrea Eskau
Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/DBS

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Mit Querschnittslähmung auf 6200 Meter geklettert

Die Gipfelexpedition hatte es in sich: Fast 14-stündiger Auf- und Abstieg, Temperaturen von anfangs -15 Grad und knapp 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Als erster inkomplett Querschnittsgelähmter hat Michael Teuber den 6268 Meter hohen Chimborazo in Ecuador erklommen. Der fünffache Paralympicssieger im Radsport wurde zum Gipfelstürmer, musste dafür aber bis an seine Grenzen des Machbaren gehen.

Michael Teuber auf dem Chimborazo
Michael Teuber auf dem Chimborazo © Peter Neusser

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Ski nordisch: Langlauf-Staffel auf Platz vier

Sie hatten auf eine Staffel-Medaille gehofft, doch die deutschen Langläufer mussten sich bei den Ski-nordisch-Weltmeisterschaften für Sportler mit Behinderung in Finsterau mit Rang vier begnügen. Im Mixed absolvierten Clara Klug (PSV München mit Guide Martin Härtl / SK Nesselwang), Steffen Lehmker (SV Kirchzarten), Andrea Eskau (USC Magdeburg) und Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg mit Guide Christian Winker / SSV Spaichingen) die 4x2,5 Kilometer in 28:49,3 Minuten.

Die deutsche Mixd-Staffel mit Andrea Eskau, Steffen Lemker, Guide Martin Hörtl, Clara Klug, Nico Messinger und Guide Christian Winker
Die deutsche Mixd-Staffel © Ralf Kuckuck/DBS

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Jetzt anmelden: Jugend-Länder-Cup 2017 in Rostock

Spannender Sport, großer Spaß und tolle Leistungen: Wir möchten alle jungen Athletinnen und Athleten der DBS-Landesverbände vom 4. bis 7. Mai 2017 zum 29. Jugend-Länder-Cup in den Sportarten Schwimmen und Leichtathletik nach Rostock einladen.

Wir bedanken uns beim Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern e.V. und dem Organisationsteam, die sich bereiterklärt haben, den diesjährigen Jugend-Länder-Cup in Rostock durchzuführen.

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