Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

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Deutsche Hallenmeisterschaften Leichtathletik

Am 25. Februar finden die Deutschen Hallen-Meisterschaften Leichtathletik des Deutschen Behindertensportverbandes in Erfurt statt. 115 Athleten starten in den Junioren- und Seniorenklassen sowie in der Aktivenklasse. Prominente Starter sind unter anderem die Paralympics-Sieger Daniel Scheil und Niko Kappel sowie die Medaillengewinner von Rio Claudia Nicoleitzik, Katrin Müller-Rottgardt und Irmgard Bensusan. Neben Kandidaten für die diesjährigen IPC-Weltmeisterschaften in London, wollen sich die Junioren für die erstmals stattfindende IPC-Junioren-WM im Schweizerischen Nottwil empfehlen. Es werden Athleten aller Startgruppen des Behindertensports in die Wettbewerbe gehen. Damit wird die gesamte Breite der paralympischen Leichtathletik für Zuschauer ab 10 Uhr in der Leichtathletikhalle in Erfurt erlebbar sein.

Eskau holt zum Abschluss Silber

Die Flower Ceremony war gerade vorüber, da trafen sich im Skistadion Finsterau die Wege der Weißrussin Liudmila Vauchok und der Deutschen Andrea Eskau. Vauchok war kurz zuvor im Langlauf-Rennen über die mittlere Distanz von fünf Kilometern bei den Frauen sitzend in 14:52.2 Minuten auf dem vierten Platz gelandet, Eskau in 14:30.5 Minuten auf dem zweiten. Es war bereits das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass Vauchok das Podest und damit das Geschenk für Medaillengewinner, WM-Maskottchen Filu als Stofftier, hauchdünn verpasste. Also drückte die 45-jährige Elsdorferin vom USC Magdeburg der Konkurrentin ihren Filu in die Hand.

Andrea Eskau beim Ski nordisch
Andrea Eskau ©Ralf Kuckuck/DBS

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Erneuter Medaillenregen für deutsches Team

Schon einen Tag vor dem Ende der nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Finsterau steht fest: Das deutsche Team hat die Erwartungen weit übertroffen und zum Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe bereits die Medaillen 11 bis 13 bei dieser WM gefeiert. Im Sprint jubelten Anja Wicker sowie Clara Klug mit Guide Martin Härtl über Silber und Martin Fleig holte mit Bronze bereits seine vierte WM-Medaille. Ohne Edelmetall blieb Andrea Eskau – die sich allerdings mit toller Geste als große Teamplayerin zeigte.

Anja Wicker im Biathlon beim Schießen
Zielsicher: Anja Wicker © Ralf Kuckuck / DBS

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DBS-Medizinertagung: Viele Informationen und neue Erkentnisse

Anti-Doping, Verletzungsprävention und Sportpsychologie im Behindertensport waren die Kernpunkte der Medizinertagung des Deutschen Behindertensportverbandes an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die größte Fortbildung für die im DBS tätigen Sportärzte zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch. Neben aktuellen Informationen zur neuen Verbotsliste 2017 der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) von der NADA-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andrea Gotzmann stellte Prof. Dr. Mario Thevis vom Dopinglabor in Köln aktuelle Entwicklungen in der Dopinganalytik vor.

Claudio Perret, Referent bei der DBS-Medizinertagung 2017
Claudio Perret, Referent bei der DBS-Medizinertagung 2017

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Auf den letzten Metern zu Bronze gekämpft

Was für ein packender Zielsprint, was für eine Kämpferin: Andrea Eskau hat im Langlauf über zwölf Kilometer alles aus sich herausgeholt und ist dafür bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften im bayerischen Finsterau mit Bronze belohnt worden – mit hauchdünnem Vorsprung. Auf Platz drei schaffte es auch Martin Fleig, der nach zweimal Gold im Biathlon für ihn selbst überraschend seine dritte WM-Medaille holte.

Andrea Eskau
Andrea Eskau © Ralf Kuckuck/DBS

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Ski nordisch: Langlauf-Staffel auf Platz vier

Sie hatten auf eine Staffel-Medaille gehofft, doch die deutschen Langläufer mussten sich bei den Ski-nordisch-Weltmeisterschaften für Sportler mit Behinderung in Finsterau mit Rang vier begnügen. Im Mixed absolvierten Clara Klug (PSV München mit Guide Martin Härtl / SK Nesselwang), Steffen Lehmker (SV Kirchzarten), Andrea Eskau (USC Magdeburg) und Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg mit Guide Christian Winker / SSV Spaichingen) die 4x2,5 Kilometer in 28:49,3 Minuten.

Die deutsche Mixd-Staffel mit Andrea Eskau, Steffen Lemker, Guide Martin Hörtl, Clara Klug, Nico Messinger und Guide Christian Winker
Die deutsche Mixd-Staffel © Ralf Kuckuck/DBS

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Ski nordisch: Zwei WM-Triumphe und einmal Silber

Martin Fleig reckte im Ziel beide Arme zum Himmel, drehte sich zum Publikum und verbeugte sich. Wenig später hing eine Deutschland-Fahne um seine Schultern und der 27-jährige Freiburger zitterte vor lauter Emotionen. „Ich kann das gar nicht glauben und bin überglücklich“, sagte der frischgebackene Doppel-Weltmeister bei der nordischen Ski-WM in Finsterau. Im Biathlon über die Langdistanz holte er seinen zweiten Titel und jubelte damit ebenso über Gold wie die Stuttgarterin Anja Wicker. Clara Klug rundete das starke Abschneiden der deutschen Mannschaft mit Silber ab.

Martin Fleig
Martin Fleig © Ralf Kuckuck/DBS

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Bondar neuer Cheftrainer Rollstuhlfechten

Alexander Bondar ist neuer Cheftrainer für die Sportart Rollstuhlfechten im Deutschen Behindertensportverband (DBS). Der Rostocker engagiert sich bereits seit 2003 im Rollstuhlfechten und verfügt über nationale und internationale Erfahrung. Er tritt ab sofort die Nachfolge von Swen Strittmatter an. „Ich freue mich sehr über meine Berufung und bin stolz, die Verantwortung für die nächsten Jahre übernehmen zu dürfen“, sagt Bondar.

Alexander Bondar
Alexander Bondar © Uli Gasper/DBS

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