Aktuelles von den Paralympics

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DBS begrüßt IPC Verfahren zum Ausschluss von russischen Athleten

Der Deutsche Behindertensportverband bedauert die Entscheidung des IOC im Fall Russland und zeigt sich enttäuscht, dass das IOC der WADA-Empfehlung eines kompletten Ausschlusses russischer Athleten auf Basis der Erkenntnisse aus dem McLaren-Report nicht gefolgt ist. „Das ist ein deutlicher Rückschritt in der Dopingbekämpfung und ein trauriger Tag für den gesamten Sport. Das IOC hätte mit einer klaren Entscheidung die Chance gehabt, Fair-Play als Kerngedanken der Olympischen Spiele wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Doping ist Betrug und kann auch nicht durch einen Teilerlass behoben werden“, äußert sich DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher am Montagmorgen. 

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Die Paralympischen Medaillen 2016

In Rio de Janeiro wurden die Medaillen für die anstehenden Paralympischen Spiele präsentiert. Insgesamt wurden 2.488 Medaillen (812 Gold, 812 Silber und 864 Bronze) produziert. Zum ersten Mal sind die Medaillen im Zentrum etwas dicker im Vergleich zum Rand. Auf der Vorder- und Rückseite sind Samen abgebildet, die den Mut, die Ausdauer und die Entwicklung der Athleten symbolisieren. Im Rand der Medaille ist die Veranstaltung, in der die Medaille gewonnen wurde, eingraviert. Für die paralympischen Athleten zeigt eine kleine Vorrichtung an der Medaille über ein akustisches Signal an, welche Farbe sie hat – dabei macht Gold das lauteste Geräusch. Zusätzlich trägt jede Medaille eine Prägung in Blindenschrift.

Die Gold-, Silber- und Bronzemedaille der Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro
Die Paralympischen Medaillen 2016 © picture alliance

Eine WhatsApp-Nachricht sorgte für Freudentränen

An den 12. November 2015 erinnert sich Michael Feistle noch ganz genau. „Um 7.56 Uhr hat das Telefon geklingelt“, berichtet der 23-Jährige. Am anderen Ende der Leitung: Deutschlands Goalball-Cheftrainer Johannes Günther. Der hatte neun Minuten zuvor per WhatsApp-Nachricht eines befreundeten Schiedsrichters aus dem Iran die Nachricht erhalten, dass China Asienmeister geworden ist. Und das bedeutete: die deutsche Goalball-Nationalmannschaft hat sich für die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifiziert. Erstmals seit Athen 2004.

Abwehrszene beim Goalball
Goalball: Die Abwehr muss stehen © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

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Nun steht auch der Damen-Kader für Rio de Janeiro

Wenige Tage nach der Nominierung im Herrenbereich hat nun auch Damen-Bundestrainer Holger Glinicki seinen Kader für die XV. Paralympics in Rio de Janeiro benannt. Zwölf Spielerinnen sollen nach Silber 2008 in Peking und Gold 2012 in London für das dritte Edelmetall in Serie sorgen. Der benannte Kader muss nun noch vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) offiziell bestätigt werden.

So sehen Siegerinnen aus: Deutschlands Damen feiern den EM-Titel © Andreas Joneck
© Andreas Joneck

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Zeltinger benennt seinen Kader für Rio de Janeiro

Keine 24 Stunden nach Rückkehr von einer zehntägigen Testspielreise nach Brasilien hat Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger und sein Stab die zwölf Spieler nominiert, die bei den XV. Paralympics in Rio de Janeiro im September das Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust tragen sollen. Nun steht als letzter Schritt die endgültige und offizielle Nominierung durch den Deutschen Behinderten Sportverband (DBS) an.

Rollstuhlbasketball-Herren Road to Rio 2016
© Andreas Joneck

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Paralympics – Sport ohne Limit

Im olympischen und paralympischen Jahr 2016 präsentiert das Deutsche Sport & Olympia Museum die Ausstellung Paralympics – Sport ohne Limit. Sie zeigt die beeindruckende Entwicklung des Behindertensports, seine gesellschaftliche Relevanz und sein humanes Potenzial und bietet einen besonderen Blickwinkel. Denn bei der Themenfindung und Gestaltung der Ausstellung wurde das Deutsche Sport & Olympia Museum im Rahmen des Projekts „Kids all inclusive“ von zwölf engagierten Nachwuchs-Kuratoren – im wahren Leben allesamt Viertklässler der Montessorischule Köln unterstützt.

Paralympicsausstellung - Sport ohne Limit
Paralympics-Ausstellung - Sport ohne Limit © DBS/Müller

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Der Countdown läuft: Noch 100 Tage bis Rio

Tolle Botschaft 100 Tage vor den Paralympics in Rio de Janeiro: Bundespräsident Joachim Gauck wird die Deutsche Paralympische Mannschaft am 31. August am Frankfurter Flughafen verabschieden und mit den besten Wünschen in den Flieger Richtung Brasilien schicken. Damit unterstreicht der Bundespräsident seine Unterstützung für den Behindertensport in Deutschland, die er in der Vergangenheit mehrfach zum Ausdruck brachte.

Die deutsche Paralympische Mannschaft beim Einmarsch zu den Paralympics 2012 in London
© pa-picture alliance

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Sitzvolleyballer entgehen den Topfavoriten in Rio

Jetzt stehen auch die Vorrundengruppen im Sitzvolleyball für die Paralympischen Spiele in Rio 2016 fest. Es wird einige spannende Spiele geben. So treffen die beiden Topfavoriten Bosnien und Herzegowina sowie Iran in der Vorrundengruppe B aufeinander. Deutschland spielt in der Vorrundengruppe A gegen den Gastgeber sowie Weltranglisten-Zweiten Brasilien, Ägypten und die USA. Bundestrainer Rudi Sonnenbichler zeigt sich zufrieden mit der Gruppeneinteilung: " Da hat sich die Teilnahme am Interconti-Cup in China gelohnt. Denn dort konnten wir die nötigen Weltranglistenpunkte sammeln, um in Rio den Topfavoriten aus Bosnien und Herzegowina sowie dem Iran aus dem Weg zu gehen."

Vorrundengruppen Sitzvolleyball bei den Paralympics in Rio
© World ParaVolley

Vorrundengruppen-Auslosung: Goalball

In Rio de Janeiro sind die Vorrundengruppen im Goalball ausgelost worden. Deutschland spielt in Vorrundengruppe A zusammen mit Gastgeber Brasilien, Algerien, Kanada und Schweden. In Vorrundengruppe B spielen Finnland, USA, Türkei, China und Litauen gegeneinander.