Aktuelles vom Para Schwimmen

Taliso Engel lässt nach seinem Weltrekord über die 100 Meter Brust die Muskeln spielen
Taliso Engel © Florian Schwarzbach / DBS

Die 39. Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) im Para Schwimmen in Berlin sind mit einem Weltrekord-Kracher von Taliso Engel zu Ende gegangen. Der zweifache Paralympics-Sieger verbesserte seine Bestmarke über 200 Meter Brust nur wenige Wochen nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der RTL-Tanzshow „Let’s dance“. Im schnellen Berliner Wasser purzelten zahlreiche weitere internationale wie nationale Rekorde. Zudem war es für Deutschlands Top-Schwimmer*innen die letzte Chance, um die WM-Normen zu erfüllen.

Seitenaufnahme von Taliso Engel beim Brustschwimmen im Becken
Taliso Engel © Tom Weller / DBS

Vom 19. bis 22. Juni 2025 wird Berlin erneut zur internationalen Bühne für das Para Schwimmen. Nach dem spektakulären Erfolg im Jahr 2024, als beeindruckende 20 Weltrekorde aufgestellt wurden, wird auch 2025 wieder Spitzensport geboten. Die IDM Berlin zieht seit vielen Jahren die besten Para Schwimmer*innen aus aller Welt an und bietet gleichzeitig dem Nachwuchs die einmalige Gelegenheit, sich mit der internationalen Elite zu messen.

Was für eine bombastische Leistung: Elena Semechin schwimmt auf den 100 Meter Brust in Weltrekordzeit zu Gold
Elena Semechin © Tom Weller / DBS

Mira Jeanne Maack und Elena Semechin haben in Barcelona die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften in Singapur Ende September geschafft und damit für einen erfreulichen Saisonauftakt der deutschen Nationalmannschaft im Para Schwimmen gesorgt. Zudem haben sich Charlotte Kast und Philip Hebmüller Podestplätze in der Jugendwertung gesichert und sich damit für die Europäischen Jugendspiele in Istanbul empfohlen.

Nachwuchskader Para Schwimmen beim „Exzellenzcluster Ausdauer“ im Schwarzwald © Rainer Kiefer

Der Nachwuchskader im Para Schwimmen ist bereits zum dritten Mal nach Freiburg gereist, um im Zuge des Projekts „Exzellenzcluster Ausdauer“ unter der Leitung von Rainer Kiefer einen Trainingslehrgang durchzuführen. Nach zwei erfolgreichen Lehrgängen im vergangenen Jahr, indem die Nachwuchsschwimmer*innen auf Ski und Skiroller trainierten, wurde diesmal das Skilanglaufen als Trainingsmittel genutzt.

Josia Topf © Mathias Schulz / DBS

Der Ironman Club Trier hat Paralympics-Sieger Josia Topf für seine außergewöhnlichen Leistungen zur Entwicklung und Förderung des Sports in der Gesellschaft ausgezeichnet. Bei den Paralympics 2024 in Paris gewann der Schwimmer in seiner Startklasse den kompletten Medaillensatz: Gold über 150 Meter Lagen, Silber über 50 Meter Rücken und Bronze über 50 Meter Freistil.

Maurice Wetekam © Ralf Kuckuck / DBS

Die Stärkung und der Ausbau der Sportart Para Schwimmen in Nord- und Mitteldeutschland stand im Mittelpunkt bei zwei Online-Seminaren zum Thema "Einstieg in das Para Schwimmen". 60 Teilnehmende fanden sich bei den Seminaren zusammen - mit dem Ziel, die bestehenden Strukturen auszubauen und für die Sportart zu werben.

Ute Schinkitz lächelnd auf der Tribüne in der Arena Para Schwimmen bei den Paralympics in Paris
Ute Schinkitz © Ralf Kuckuck / DBS

Ute Schinkitz (Leitende Bundestrainerin Para Schwimmen im Deutschen Behindertensportverband) und Samir Suliman (Disziplintrainer 3x3 Damen Deutscher Basketball Bund) sind vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Trainer*in des Jahres 2024 ausgezeichnet worden.