Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung
Sustainability Heroes Award 2025 für das Inklusionsmobil
Das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverband (DBS), umgesetzt in Kooperation mit der Aktion Mensch und der REWE Group ist mit dem Sustainability Heroes Award 2025 in der Kategorie „Social Impact Hero“ ausgezeichnet worden. Die von DQS und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) vergebenen Sustainability Heroes Awards würdigen Organisationen, die durch strategisch verankerte Nachhaltigkeitsansätze Vorreiterrolle übernehmen. In diesem Jahr konnte das Inklusionsmobil die Jury mit seiner starken sozialen Wirkung und seinem klaren Fokus auf gelebte Inklusion im und durch Sport überzeugen.
Mit dem Inklusionsmobil bringen DBS, REWE Group, und Aktion Mensch inklusiven Sport dorthin, wo er bislang häufig kaum stattfindet: zu Schulen, Vereinen, Jugendzentren, öffentlichen Veranstaltungen und mitten in deutsche Innenstädte. Vor Ort haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, verschiedene Formen des Behindertensports direkt auszuprobieren – etwa beim Rollstuhlbasketball, beim Erleben von Blindensport oder beim Testen von Übungen mit Sportprothesen. So werden Begegnungen auf Augenhöhe geschaffen, Vorurteile abgebaut und praktische Einblicke vermittelt, wie inklusiver Sport funktionieren kann. Seit Projektstart wurden bei öffentlichen Events, Schulbesuchen und Vereinsaktionen bereits über 130.000 Menschen erreicht – Tendenz weiter steigend. Die Jury hebt hervor, dass das Inklusionsmobil Inklusion sichtbar, erlebbar und verständlich macht und neue Netzwerke zwischen Sport, Institutionen und Bildungseinrichtungen anstößt.
Zentrales Ziel des Inklusionsmobils ist es, mehr Menschen mit Behinderung zum Sporttreiben zu motivieren und gleichzeitig Vereine, Schulen und andere Einrichtungen zu ermutigen, mehr Sportangebote für Menschen mit Behinderung zu schaffen – idealerweise inklusiv, gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung. Denn solche Angebote sind in Deutschland bisher längst nicht flächendeckend vorhanden. Das Projekt setzt genau hier an, indem es Hemmungen und Berührungsängste reduziert, Verantwortliche inspiriert und zeigt, dass es keinen perfekten Start braucht, sondern vor allem den Mut zum ersten Schritt. Bereits kleine Veränderungen und niedrigschwellige Angebote können eine große Wirkung entfalten und Teilhabe am Sport für alle ermöglichen.
Die Auszeichnung als „Social Impact Hero“ sendet ein starkes Signal: Teilhabe am Sport ist ein Menschenrecht, und gelebte Inklusion ist ein wesentlicher Bestandteil einer zukunftsfähigen und gerechten Gesellschaft. Der Deutsche Behindertensportverband freut sich über die Anerkennung des gemeinsamen Projekts mit der REWE Group und Aktion Mensch. Der Preis unterstreicht, wie wichtig es ist, Inklusion aktiv zu gestalten, sie in den Alltag der Menschen zu tragen und den Sport als verbindende Kraft zu nutzen, die Barrieren abbaut und Gemeinschaft stärkt.
