Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung
Das Inklusionsmobil zu Gast beim 1. FC Köln
Paralympics-Sieger Niko Kappel, verschiedene Mitmach-Aktionen und gute Laune: Der Halt des Inklusionsmobils bei der Saisoneröffnung des 1. FC Köln bot alles für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag. Trotz wechselhaften Wetters lockte das Inklusionsmobil mit vielfältigen Stationen zum Ausprobieren zahlreiche Besucher*innen auf die Kölner Stadionvorwiesen, die sich spielerisch über Inklusion informierten.
Der bereits 21. Halt des Inklusionsmobils in diesem Jahr gehörte zu den besonderen Tour-Stopps 2025. Schließlich war das Projekt von Rewe, der Aktion Mensch und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) Teil der Saisoneröffnung des 1. FC Köln. Auf den Jahnwiesen wurden drei verschiedene Stationen aufgebaut – das stets beliebte Torwandschießen mit speziellen Brillen, die verschiedene Sehbehinderungen simulieren, Laufen auf Sportprothesen und eine Mini-Tischtennisplatte. Überall mit dabei: Kugelstoßer und Inklusionsmobil-Botschafter Niko Kappel. Der mehrfache Paralympics-Medaillengewinner trat mit den verschiedenen Besucher*innen in den Austausch, die sich bei ihm und bei Mitarbeiter*innen des Inklusionsmobils sehr interessiert am Sport für Menschen mit Behinderung zeigten.
Getreu dem Motto der Inklusion fanden am Samstag ganz unterschiedliche Menschen zusammen. Ob FC-Fans, Familien oder Menschen mit und ohne Behinderung – alle hatten Spaß am Ausprobieren der verschiedenen Stationen. Insgesamt waren rund 500 Menschen zum Inklusionsmobil gekommen, um am Programm teilzunehmen oder sich zu informieren. Mehr als die Hälfte davon waren Kinder und Jugendliche. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Auftritt von Niko Kappel, FC-Präsident Werner Wolf und Christina Marx, Sprecherin und Mitglied der Geschäftsführung der Aktion Mensch. Auf der Bühne betonte Niko Kappel die Wichtigkeit von Inklusion im Sport und mahnte mit Blick auf die teils noch fehlenden Angebote: „So viele Menschen mit Behinderung treiben gar keinen Sport, da sie oft keinen Zugang finden.“ Dabei vermittle Sport auf spielerische Weise wichtige Werte für jeden Einzelnen und die Gesellschaft. Für das Projekt „FC-Inklusionssport“ des 1. FC Köln fand Kappel deshalb lobende Worte: „Ich finde es unfassbar stark, mit diesem Projekt für eine Sichtbarkeit zu sorgen, damit andere, kleinere Vereine sich auch öffnen und trauen.“
Inklusion sichtbar machen, für Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung sorgen sowie mehr Teilhabe am Sport ermöglichen möchte auch das Inklusionsmobil. Beim Projekt von Rewe, der Aktion Mensch, der Deutschen Behindertensportjugend und des DBS geht es zudem generell darum, für den Behindertensport zu sensibilisieren, mehr Menschen mit Behinderung zum Sporttreiben zu bewegen sowie Vereine und Schulen zu ermutigen, mehr Sportangebote für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Die nächsten Tour-Stopps des Inklusionsmobils sind am 19. August beim dritten Tag der Begegnung in Dresden und am 24. August beim Drittliga-Fußballspiel zwischen Waldhof Mannheim und Viktoria Köln.
Hier gibt es alle weiteren Termine sowie mehr Informationen über das Inklusionsmobil.
Text: Paul Foreman / DBS
