Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

„Bewegung, Spiel und Sport bei Depressionen“

Gruppenfoto der Teilnehmer an der Modellmaßnahme psychische Erkrankungen
v.l.: Dr. B. Liese, H. Friedewald, Prof. Dr. O. Stoll, K. Sternal, O. Thomaschewski, T. Härtel, Dr. A.-C. Hoffmann, D. Kubatzki, C. Gawehn, A. Ramge

Teilgenommen haben unter anderem Vertreter/innen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Heike Friedewald), des Aktionsbündnisses für seelische Gesundheit (Astrid Ramge), des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) (Constanze Gawehn), der Deutschen Rentenversicherung (Dr. Bodo Liese), der Universität Halle-Wittenberg (Prof. Dr. Oliver Stoll), die Landessportärztin des Sächsischen Behindertensportverbandes, Anne-Christin Hoffmann, ein Referent bzw. Ausbilder des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen (Dirk Kubatzki) sowie Vertreter/innen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) (Katharina Sternal und Oliver Thomaschewski) samt DBS-Vizepräsident Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport, Thomas Härtel.

Die im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderte Modellmaßnahme verfolgt das Ziel, das Themenfeld psychische Erkrankungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Indikation Depression im Kontext von Bewegung, Spiel und Sport näher zu betrachten. Beim ersten Austausch wurden insbesondere die Wirkungen von sportlicher Aktivität auf die Psyche herausgestellt, ein „Best-Practice Beispiel“ aus Nordrhein-Westfalen vorgestellt und die derzeitige Verortung des Themenfeldes psychische Erkrankungen in den Strukturen des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. (DBS) dargestellt. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesprächspartnern formuliert.

Die Ergebnisse dieser Kick-Off-Veranstaltung dienen auch  als Grundlage für künftige öffentlichkeitswirksame Aktionen, um die Chancen und Möglichkeiten von Bewegung, Spiel und Sport bei psychischen Erkrankungen zu präsentieren. Dabei geht es vor allem darum, für die Thematik zu sensibilisieren, aufzuklären und zu informieren. „Und das möglichst präventiv bzw. rehabilitativ. Der Sport kann in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle einnehmen. Unser Ziel muss es sein, das Thema Depression aus der Tabu-Ecke herauszuholen“, sagt Härtel.