Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung
adidas feiert die Global Week of Inclusion 2025 – Inklusionsmobil und Paralympics-Stars vor Ort
Unter dem Motto „Unlocking a World of Abilities“ feierte adidas weltweit die Global Week of Inclusion 2025 – und setzte dabei ein starkes Zeichen für gelebte Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion im Sport. Als Partner des Team D Paralympics lud das Unternehmen seine Mitarbeiter*innen rund um den Globus ein, eine Woche lang inklusiven Sport hautnah zu erleben und selbst auszuprobieren.
Am Hauptsitz in Herzogenaurach stand der Auftakt ganz im Zeichen des inklusiven Miteinanders: Das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), der REWE Group und der Aktion Mensch machte Station auf dem adidas-Gelände. Begleitet wurde die Aktion von beeindruckenden Sportpersönlichkeiten – darunter Paralympics-Sieger Josia Topf (Para Schwimmen) sowie die Rollstuhlbasketball-Nationalspielerinnen Mareike Miller, Lilly Sellak und Svenja Mayer. Gemeinsam brachten sie den rund 5.000 adidas-Mitarbeiter*innen ihre Sportarten näher und gaben wertvolle Einblicke in ihre Trainings- und Lebenswelten.
Zuvor eröffnete adidas-CEO Bjørn Gulden gemeinsam mit Vanessa Abrahams-John, SVP HR NAM & Global DEI, die Inklusionswoche. In einer Podiumsdiskussion teilte der frischgebackene Para Schwimmweltmeister Josia Topf seine Erfahrungen aus dem Alltag als Leistungssportler mit Behinderung. Dabei setzte sich der 22-jährige Jurastudent besonders dafür ein, dass alle Menschen mit Behinderung gesehen und einbezogen werden: „Häufig sind es die Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit, bei denen die Behinderung klar zu erkennen ist, weil sie zum Beispiel im Rollstuhl sitzen. Ich wünsche mir aber, dass auf alle Menschen mit Behinderung aufmerksam gemacht wird – auch auf diejenigen, bei denen man es im ersten Moment vielleicht nicht erkennt.“
Im Anschluss konnten die Mitarbeiter*innen selbst aktiv werden: Beim Rollstuhlbasketball mit den Nationalspielerinnen, beim Rollstuhlrennen oder beim Torwandschießen mit Simulationsbrillen am Inklusionsmobil konnten sie unmittelbar erfahren, wie unterschiedlich und herausfordernd sportliche Aktivitäten mit eingeschränkter Sicht oder Mobilität sein können. Viele Teilnehmende zeigten sich beeindruckt von der Erfahrung und dem Perspektivwechsel.
Auch weltweit brachte adidas den Gedanken der Inklusion in Bewegung: Von Japan über China und Korea bis Lateinamerika und Nordamerika fanden zahlreiche Aktionen statt – von Blind Soccer in Tokio über Running in the Dark in China bis zu Rollstuhlbasketball in Nordamerika und Deutschland.
Text: Moritz Jonas / DBS
