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Vier Para-Ruderer für die WM vorgeschlagen

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Valentin Luz (zweiter v. l) wurde für die WM in Florida vorgeschlagen © Binh Truong / DBS

Vom 24. September bis 1. Oktober geht es für die Para-Ruderer im sonnigen Sarasota in Florida um WM-Medaillen. Auf Basis der diesjährigen Regattaergebnisse hat Cheftrainer Jochen Weber Sylvia Pille-Steppat (PR1 W1x), Johannes Schmidt (PR1 M1x) sowie Valentin Luz und Jessica Dietz (PR3 Mix 2x) zur Nominierung für die Weltmeisterschaften vorgeschlagen.

Sylvias zwei Podestplätze bei der FISA Para-Regatta in Gavirate und beim World-Cup in Poznan haben das Nominierungskommittee um Cheftrainer Jochen Weber überzeugt. „Sie hat ihre individuelle Leistungsfähigkeit nachgewiesen und wird somit zur Nominierung empfohlen. Ob sie bei der WM ebenfalls um eine Medaille kämpfen kann, wird erst nach Veröffentlichung des Meldeergebnisses klar werden“, berichtet Weber.

Neue Schalensitze sollen für Beschleunigung sorgen

Johannes konnte sich ebenfalls durch gute Leistungen in Gavirate und Poznan empfehlen. „Nach der Reform der Streckenlänge auf 2000 Meter wurden die Karten hier neu gemischt und Johannes konnte bisher zeigen, dass ihm diese Distanz wesentlich besser liegt“, erklärt der Cheftrainer.

Mit Hilfe der FES wurde ein Schalensitz für beide Sportler angefertigt, der hoffentlich weitere Verbesserungen bzw. Beschleunigungen bringt. „Eine Finalteilnahme wäre schon ein großer Erfolg, denn im Männer-Einer sind die Konkurrenten fast alle dabei geblieben.“

Ausscheidungsrennen im PR3 Mix 2x sorgte für Entscheidung

Im PR3 Mix 2x war die Saison etwas turbulenter. Konnte sich die Crew um Paralympics-Teilnehmer Tino Kolitscher zusammen mit seiner Partnerin aus Halle seit Herbst vorbereiten, war das bei den Konkurrenten aus Frankfurt und Marburg anders. „Erst auf dem World-Cup in Poznan war klar, das Jessica Dietz durch die Einstufung in die Startklasse der Sehbehinderten B2 überhaupt zum Start berechtigt ist. Zudem musste Valentin eine langwierige Verletzung im Schulterbereich auskurieren“, erklärt Weber und ergänzt: „Seit Ende Juni bereiteten die beiden sich aber mit vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche im Doppelzweier auf die vereinbarte Ausscheidung in Brandenburg vor.“ Mit dem Sieg im direktem Vergleich haben sich Jessi und Valentin für die Teilnahme an der WM empfohlen. Das Rennen ist in einem 306-Grad-Video im relive zu sehen (Teil 1Teil 2).  „Auch wenn Jessi nicht die optimalen Voraussetzungen hat, zeigt ihre Lernkurve steil nach oben, mit natürlich noch großem Entwicklungspotential in der Technik", ergänzt Weber.

Die finale Nominierung für die Teilnahme an der WM wird vom Deutschen Behindertensportverband durchgeführt.

Quelle: DRV

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