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Neun sächsische Behindertensportler für Rio berufen

Neun sächsische Behindertensportler sind am vergangenen Montag in Dresden vom Landessportbund Sachsen in das „Team Rio“ berufen worden. Sie gehören damit zu jenem 70-köpfigen Personenkreis, dem aus Sicht des Verbandes die Qualifikation für die olympischen bzw. paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gelingen soll.

Der Landessportbund Sachsen wird die betreffenden Athleten auf dem Weg nach Rio ideell und aufwandsbezogen unterstützen, als Ergänzung zu den Fördermaßnahmen der Spitzenverbände wie dem Deutschen Behindertensportverband (DBS).

Mit den Sitzvolleyballern Christoph Herzog und Alexander Schiffler (Bronze in London 2012) und dem Dressurreiter Steffen Zeibig (Silber in Peking 2008 und London 2012) gehören drei Sportler zum „Team Rio“, die bereits Paralympics-Medaillen gewinnen konnten. Beste Aussichten auf eine Teilnahme in Rio dürfte Martin Schulz haben, der 2014 ebenso wie im Jahr zuvor Welt- und Europameister im Paratriathlon wurde. Seine Sportart ist erstmals im paralympischen Programm.

Weiterhin gehören dem sächsischen „Team Rio“ Leichtathlet Mathias Schulze, das Radsport-Duo Erik Mohs/Tim Kleinwächter, der Rollstuhlbasketballer Kai Möller sowie der Goalballer Oliver Hörauf an.

Die Behindertensportler im sächsischen „Team Rio“ im Überblick:
Goalball: Oliver Hörauf (BFV Ascota Chemnitz)
Leichtathletik: Mathias Schulze (SC DHfK Leipzig)
Paratriathlon: Martin Schulz (Behindertensportverein Leipzig)
Radsport: Tim Kleinwächter, Erik Mohs (beide SC DHfK Leipzig)
Reiten Dressur: Steffen Zeibig (SG Versehrte Dresden)
Rollstuhlbasketball: Kai Möller (RSC Rollis Zwickau)
Sitzvolleyball: Christoph Herzog, Alexander Schiffler (beide Behindertensportverein Leipzig)

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