Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband
Nachruf auf Rüdiger Oppers
Mit großer Trauer nehmen die Mitglieder des Vorstands, des Stiftungsrats und die Geschäftsführerin der Stiftung Behindertensport sowie der Deutsche Behindertensportverband Abschied von ihrem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Rüdiger Oppers, der plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren in Moers verstorben ist.
Rüdiger Oppers (*1960 in Duisburg) war ein erfahrener Journalist und Kommunikationsmanager, der in seiner Karriere sowohl die öffentlich-rechtliche Medienwelt als auch die Privatwirtschaft sowie den Zeitungsjournalismus maßgeblich mitgestaltet hat. Oppers begann seine Karriere beim Westdeutschen Rundfunk (WDR). In dieser Zeit war er nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch vor der Kamera präsent. Unter anderem moderierte er die Aktuellen Stunde und stieg zum WDR-Unternehmenssprecher auf.
2007 ging Oppers zur heutigen Funke Mediengruppe und übernahm dort die Leitung der Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ) als Chefredakteur. 2014 wechselte er in die Industrie zum Spezialchemiekonzern Evonik und leitete dort mehrere Jahre den Zentralbereich Kommunikation des Unternehmens. Noch während seiner beruflich aktiven Zeit wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2012) für sein soziales Engagement und dem Päpstlichen Gregoriusorden (2012) für seinen Einsatz in Kirche, Gesellschaft und Medien gewürdigt.
Nach einer Erkrankung hatte Rüdiger Oppers Lähmungserscheinungen in den Beinen und war seitdem gehbehindert. Mit viel Disziplin, Ehrgeiz und Rehasport kämpfte er sich zurück ins Leben. Nach dem Rückzug aus dem Berufsleben nutze er sein Wissen und Netzwerk für ehrenamtliche Tätigkeiten. Seit 2023 stand er der Stiftung Behindertensport als Vorsitzender des Vorstands vor.
Die Stiftung Behindertensport und der Deutsche Behindertensportverband werden sein Andenken in Ehren halten und weiterhin für die Werte einstehen, für die Rüdiger Opppers gekämpft hat. Wir sind ihm dankbar für sein Engagement für Inklusion und Chancengleichheit im Sport und werden ihn als leidenschaftlichen Verfechter der Rechte und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen in Erinnerung behalten. Vor allem aber werden wir uns auch als wunderbaren Menschen an ihn erinnern.
Möge er in Frieden ruhen.
