Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband
Leidenschaftlicher Kämpfer: DBS trauert um Heinz Wagner
Der Deutsche Behindertensportverband trauert um Heinz Wagner, der in der Nacht zu Samstag im Alter von 70 Jahren plötzlich, unerwartet und viel zu früh verstorben ist. Wagner war seit 2017 Präsident des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) und gehörte zuvor schon 20 Jahre dem Vorstand an. Als leidenschaftlicher Kämpfer engagierte er sich für den Behindertensport in Hessen und prägte die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich.
Der HBRS verliert mit Heinz Wagner nicht nur den langjährigen Präsidenten, sondern auch einen Menschen, der den Sport von und für Menschen mit Behinderung über viele Jahre mit unermüdlichem Engagement und viel Herzblut vorangetrieben hat. „Mit seiner offenen, menschlichen Art und seiner Begeisterung für den Sport hat er unzählige Projekte angestoßen und den HBRS mit Herz und Verstand in eine starke Zukunft geführt. Er war stets nah bei den Menschen, die ihm am Herzen lagen – den Sportlerinnen, Trainerinnen, Ehrenamtlichen und Partnern unseres Verbandes“, teilte der HBRS mit.
Wagners erste Berührungspunkte mit dem Sport von Menschen mit Behinderung liegen weit zurück. 1986 absolvierte er seine Ausbildung zum Übungsleiter Innere Medizin und Orthopädie und übte diese Tätigkeit noch bis 2023 aktiv aus. Von 1990 bis 2000 war er zehn Jahre Mitglied des Lehrteams im HBRS, wurde 1997 zum Vizepräsidenten Sport gewählt und 20 Jahre später zum Präsidenten des HBRS. Acht Jahre übte Heinz Wagner dieses Amt mit ganzer Kraft aus und setzte viele Hebel in Bewegung, um den Para Sport in Hessen zu stärken sowie die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
„Heinz Wagner war ein geradliniger Typ mit klaren Ansichten und Meinungen, der den Behindertensport in Hessen mit seiner Art über viele Jahre maßgeblich geprägt hat als Macher und leidenschaftlicher Kämpfer. Sein Tod ist ein großer Verlust – für den hessischen Verband, für den gesamten Deutschen Behindertensportverband und für alle, die mit ihm zusammengearbeitet haben“, sagt DBS-Präsident Hans-Jörg Michels. Der Deutsche Behindertensportverband wünscht der Familie und den Angehörigen in dieser schweren Zeit von Herzen Trost und Kraft.
