Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

BRSNW auf der BaSpo 2018

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Teilnehmer der BaSpo © Müller, BRSNW

Tausende Besucherinnen und Besucher sind am vergangenen Wochenende zur ersten Ballsportmesse Deutschlands, zur BaSpo in die Dortmunder Westfallenhalle gekommen. Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen (BRSNW) und die Rollstuhlbasketball WM 2018 freuten sich am Gemeinschaftsstand über großes Interesse und viel Mitmachbereitschaft. Die Aktivitäten, Fachvorträge und Spieleinlagen des BRSNW waren willkommene Werbung für den Behindertensport in NRW.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen kamen tausende Besucherinnen und Besuchern zur ersten Ballsportmesse Deutschlands in die Westfallenhalle nach Dortmund. Am Aktivstand des Behinderten- und Rehabilitationssportverbands Nordrhein-Westfalen wurde die Vielfalt des Ballsports für Menschen mit Behinderung vorgestellt.

Sportinteressierte Menschen mit und ohne Behinderung, Pflegepersonal, Schulklassen und am Behindertensport interessierte Menschen informierten sich an den drei Tagen über die Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. „Wir haben wieder einen ganz großen Zuspruch erlebt. Viele Messebesucher waren neugierig auf die unterschiedlichen Sportarten für Menschen mit Behinderung und erprobten sich beim Rollstuhlbasketball an unserem Stand“, resümierte Holger Wölk, Stellvertretender Geschäftsführer des BRSNW.

In der Erlebniswelt zeigte die nordrhein-westfälische Landesauswahl im Rollstuhlbasketball ein spektakuläres Showmatch und gab einen Vorgeschmack auf die Rollstuhlbasketball WM 2018 im August. Genauso hochklassig wurde es beim Showmatch an der Tischtennisplatte, wo Valentin Baus, Silbermedaillengewinner der Paralympics in Rio und Regionalligaspieler Alexander Daun für tolle Ballwechsel sorgten. Der deutsche Badmintonverband nahm die gelebte Inklusion im Tischtennis zum Anlass, um ein inklusives Match am eigenen Messestand zu testen. Besucherinnen und Besucher der Messe verfolgten die Aktivitäten mit großem Interesse und bestaunten die Hochklassigkeit im Ballsport für Menschen mit Behinderung.

Darüber hinaus konnte der BRSNW auch prominente Gesichter auf seinem Messestand begrüßen. So nahm sich Lewis Holtby die Zeit, um selbst einmal aus dem Rollstuhl den Basketballkorb zu treffen. „Das ist ja wie Autoscooter“, kommentierte der Profifußballer vom Hamburger SV das Gefühl im Rollstuhl. Holtby war Botschafter der BaSpo und informierte sich alle drei Tage über alle möglichen Ballsportarten. Auch Sandra Mikolaschek, Profitischtennisspielerin von Borussia Düsseldorf, versuchte ihr Können abseits der Platte und warf ein paar Körbe. Die 21-jährige strebt nach dem 5. Platz bei den Paralympics in Rio 2016 in zwei Jahren in Tokio nach einer Medaille.

In den Foren des Messezentrums wechselten sich zahlreiche Höhepunkte an den drei Tagen ab. Dort referierten sowohl Vereine, Unternehmen als auch einzelne Sportler über verschiedene Themen. Vom BRSNW stellte Axel Görgens als Referent der Vereinsentwicklung die Ballsportarten für Menschen mit Behinderung vor. Am Folgetag wurde das Thema Inklusion im Sport bei einer Podiumsdiskussion debattiert. Hierbei diskutierte Holger Wölk mit BaSpo-Botschafter Ralf Bockstedte und Vertretern des Deutschen Gold Verbandes, von Special Olympics sowie der Staatskanzlei NRW. Ein besonderer Publikumsmagnet war der Vortrag „Fußball beginnt im Kopf“ von Christian Titz, Trainer des Hamburger SV, über die Bedeutung von kognitiven Eigenschaften im Sport.

Der Gemeinschaftsstand des BRSNW zusammen mit der Rollstuhlbasketball WM 2018 machte Lust auf das anstehende Event im August in Hamburg. Die Vorbereitungen des Organisationsteams für die Veranstaltung laufen auf Hochtouren.

Quelle: BRSNW

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