Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband
Gratulation an Ronald Rauhe: Para Sport gemeinsam stärken
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt die Ernennung von Ronald Rauhe zum neuen Staatsminister für Sport und Ehrenamt. Mit dem ehemaligen Olympiasieger verbindet der DBS die Zuversicht, den eingeschlagenen Weg hin zu mehr Teilhabe und zu einem Para Sport auf Augenhöhe gemeinsam weiter voranzubringen.
„Ronald Rauhe kennt die besonderen Anforderungen des Spitzensports aus eigener Erfahrung und weiß um die Bedeutung Olympischer und Paralympischer Spiele. Seine Ernennung ist eine Chance, den Sport in seiner ganzen Vielfalt weiter zu stärken und den Para Sport noch stärker in den sportpolitischen Dialog einzubringen“, sagt Idriss Gonschinska, Vorstandsvorsitzender des DBS.
Der Para Sport habe in den vergangenen Jahren deutlich an Sichtbarkeit und Anerkennung gewonnen. „Das ist eine positive Entwicklung, zu der viele Akteure beigetragen haben. Gleichzeitig bleiben wichtige Aufgaben bestehen“, betont Gonschinska. Dazu gehörten bessere Rahmenbedingungen im Leistungs- und Nachwuchssport ebenso wie mehr Möglichkeiten zur Teilhabe vor Ort. Um Inklusion zu stärken und Vereine zugänglicher zu machen, brauche es weiterhin das gemeinsame Engagement von Politik, Sport und Gesellschaft.
„Auf dem Weg zu echter Teilhabe gibt es noch viele Hürden: fehlende Sportangebote, eine oftmals schwierige Hilfsmittelversorgung und Barrieren in Sportstätten. Barrierefreiheit und Teilhabe sind eine zentrale Zukunftsaufgabe“, sagt Gonschinska und fügt an: "Sport kann Leben verändern. Deshalb engagieren wir uns dafür, dass Menschen mit Behinderung bessere Möglichkeiten zur Teilhabe erhalten – vom ersten Vereinsbesuch bis zur paralympischen Bühne."
Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland sieht der DBS als wichtigen Motor für gesellschaftliche Entwicklung. „Wir wollen den Sport von Menschen mit Behinderung als selbstverständlichen und gleichberechtigten Teil des Sports stärken. Dafür setzen wir uns mit unserer Initiative ,Para Sport auf Augenhöhe‘ ein“, erklärt Gonschinska. „Der Para Sport muss den Stellenwert erhalten, den er verdient: in der Gesellschaft, in den Medien, in der Sportförderung und bei sportpolitischen Entscheidungen. Ronald Rauhe kann dafür wichtige Impulse setzen. Wir wünschen ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und freuen uns auf einen vertrauensvollen und konstruktiven Austausch.“
