Aktuelles vom Rollstuhlbasketball im Deutschen Behindertensportverband

Zwei deutsche Teams im Champions League Final Four

DRS Pokalfinale RSV Lahn-Dill gegen RSB Thuringia Bulls Bild vergrößern
DRS Pokalfinale RSV Lahn-Dill und RSB Thuringia Bulls © Armin Diekmann

Die beiden deutschen Aushängeschilder und Top-Teams der Rollstuhlbasketball-Bundesliga, der RSV Lahn Dill und die RSB Thuringia Bulls, haben den Sprung ins Final Four der Champions League geschafft. In den Viertelfinalspielen setzten sich die Mannschaften verdient gegen europäische Größen durch und dürfen weiterhin von der europäischen Krone des Rollstuhlbasketballs träumen.

Die Thuringia Bulls waren als amtierender Champion bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Vor heimischem Publikum untermauerten sie nun in den vergangenen Tagen ihre Avancen auf die Titelverteidigung. Das Team von Headcoach Michael Engel hielt sich schadlos und fuhr gegen Briantea 84 Cantu (91:63), BSR Amiab Albacete (71:64) sowie Besiktas Istanbul (94:83) jeweils verdient den Sieg nach Hause. Jake Williams und Alex Halouski durften sich zudem über die Wahl ins All Star Team des Wochenendes freuen.

Für den RSV Lahn Dill ging es zum Viertelfinale in die spanische Hauptstadt Madrid. Dort löste die Equipe von Janet McLachlan durch Siege über Bilbao (70:62) und Amiccaci Giulianova (87:72) verdient ihr Ticket für die Finals (3. und 4. Mai 2019) im polnischen Walbrzych. Durch die Auftakterfolge konnten sich die Wetzlarer Rollis am Sonntagnachmittag dann sogar eine 68:85 Niederlage gegen Gastgeber Madrid leisten. Auch Thomas Böhme und Annabel Breuer wurden für ihren starken Auftritt ins All Star Team des Wochenendes gewählt.

Neben den beiden deutschen Vertretern schafften auch CD Illunion Madrid sowie erstmals BSR Amiab Albacete den Sprung unter die besten Vier Europas. Ein deutsches Team wird dabei sicher im Finale der Champions League stehen. Denn wie bereits im Vorjahr bescherte das Los ein deutsch-deutsches Duell im Halbfinale.

Zurück